Nun schon zum 29. Male wetteiferten in diesem Jahr 30 Keglerinnen und Kegler im Hotel Gudd in Mohlsdorf. Sowohl in der Kinder- wie auch in der Teamwertung konnten die Vorjahressieger Joshua W. sowie Patricia & Georg R. ihren Titel verteidigen und nahmen den jeweiligen Wanderpokal wieder in Empfang. Auch der beste Einzelkegler Georg R. wiederholte seinen Erfolg aus dem vergangenen Jahr. Wir freuen uns schon auf Euch beim 30- jährigen Jubiläums -Kegeln.
Bei teils abenteuerlichen Straßenverhältnissen und noch vereisten Gehwegen trafen sich wieder knapp 20 Gemeindemitglieder im Pfarrsaal Auerbach. An leckeren Speisen und Frühstücksgetränken mangelte es nicht. Frühstücksbegleitend wurde von Teilnehmern unserer Pfarrei an der Bistumswallfahrt nach Rom im Oktober 2025 über diese berichtet. Die unmittelbare Begleitung der Rom-Wallfahrer durch unseren Bischof Heinrich Timmerevers und der anderen Geistlichen des Bistums wurde als einzigartig und sehr angenehm empfunden und die Präsenz der Dresdner Kapellknaben vor Ort ermöglichte eindrucksvolle Gestaltungen der Gottesdienste in der „ewigen Stadt“. Mit großem Interesse verfolgten die Anwesenden die Bildpräsentation. Im Anschluss an den Wallfahrtsbericht gab es noch einige Gelegenheiten, sich über frühere Wallfahrten (auch aus 1984) und Romreisen ungezwungen auszutauschen. Ein gelungener, fröhlicher und glaubensstärkender Vormittag!
Seit den letzten Tagen des alten Jahres 2025 waren die Sternsinger wieder in der gesamten Pfarrei und dem Göltzschtal unterwegs. Nach gemeinsamen Einstimmstunden auf Lieder, Inhalte und Thema zogen die Könige und Sternträger los, um den Segen zu den Menschen und in die Häuser zu bringen. Gesammelt wurde in der diesjährigen Aktion beispielgebend für die Kinder in Bangladesh. Hier unterstützen die Sternsinger ein Caritasprojekt, um Kindern, statt zu arbeiten, eine Schulbildung und damit auch bessere Chancen für eine Ausbildung zu ermöglichen. In dem Sternsinger-Aktionsfilm mit Willi Weitzel, dem bekannten Moderator, wurden das Land, die Verhältnisse und zwei Kinder mit ihren Lebenswegen vorgestellt. Die Sternsinger 2026 machen sich aber auch stark gegen die weltweite Kinderarbeit. Bei den unterschiedlichen Wegstrecken und Fahrten erlebten die Sternsinger neben großzügigen Spenden auch das Gefühl, wie dankbar vor allem unsere älteren, oft alleinlebenden Gemeindemitglieder oder auch Pflegheimbewohner auf den Besuch reagierten. Und wieviel Spaß und Freude miteinander erlebt werden konnte. Der Segen gelangte auch in etliche Rathäuser unserer Region, wo die Amtierenden sich über das Engagement der Kinder für Kinder freuten und informierten. Mit einer zahlenmäßig großen Kinderschar reisten wir letzten Mittwoch wieder nach Dresden in die Staatskanzlei. Zunächst trafen sich über 350 Sternsinger in der Hofkirche. Das war ein Blitzen der Kronen und Sterne. Nach dem Segen unseres Bischofs zogen wir in die Staatskanzlei und einige Gruppen in andere Ministerien, die ebenfalls die Sternsinger zu Besuch haben wollten. Statt des Ministerpräsidenten, der dienstlich verhindert war, begrüßten mit Staatsministerin Frau Kraushaar, Frau Klepsch und Frau Prof. Geiert drei katholische Ministerinnen die Kinder und ihre Begleiter. Die Pfarrei Chemnitz gestaltete den Segen. Wir durften in der 1. Etage der Staatskanzlei singen, den Segen verteilen und Geld sammeln. Dabei „schafften“ wir es diesmal bis in das Büro des Ministerpräsidenten zu seinem Büroleiter. Den ganzen Tag hat uns strahlender Sonnenschein begleitet und die Motivation hochgehalten. Herzlichen Dank all unseren Sternsingern, Königen, die sich in den Ferien und ihrer Freizeit auf den Weg gemacht haben. Ebenso herzlichen Dank allen Begleitern /Begleiterinnen, allen Schneiderinnen, Köchen und mithelfenden Erwachsenen! Nicht zuletzt herzlichen Dank allen Spender und Spenderinnen! Und sollte jemand die Sternsinger verpasst haben und gerne noch sein Haus segnen wollen, Segenspäckchen mit Aufklebern sind noch vorrätig und Anmeldungen für einen Besuch in der kommenden Sternsingeraktion können im Pfarrbüro hinterlegt werden.
Text: D. Stoppok; Bilder: St. Christophorus privat
Am 27.12.25 gab es wieder eine Einladung des Chores nach Auerbach zum alljährlichen Weihnachtsliedersingen. Seit September hatten sich die Sänger und Sängerinnen aus den Gemeinden der Pfarrei vorbereitet. Unter dem immer noch erschwerten Bedingungen eines fehlenden Chorleiters konnten wir mit Unterstützung durch D. Stoppok und A. Männel dennoch das Repertoire vorhandener Lieder auffrischen. Herr Andre Klatte, unser Regionalkantor, unterstützte uns zunächst aus der Ferne, dann auch in 2 Proben. In der gut gefüllten, weihnachtlich geschmückten Kirche erklangen unbekannte Weisen, aber auch gemeinsam gesungene Weihnachtslieder von Chor und Gästen. Besinnliche Texte, gelesen von Joachim Allert, rundeten diese Stunde ab. Das Angebot der Auerbacher Jugend mit Glühwein und Punsch wurde rege in Anspruch genommen und ließ den Einen oder Anderen deutlich länger verweilen. Über die durchweg positive Resonanz des musikalischen Nachmittages hat sich der Chor sehr gefreut und es ist uns ein Ansporn, auch in diesem Jahr wieder ein Weihnachtsliedersingen auf die Beine zu stellen. Und sollte jemand gerne singen, aber noch nicht wissen wo, herzliche Einladung zu unseren Proben, derzeit mittwochs 19:30 Uhr im Pfarrsaal in Auerbach (Bitte wg. Januarpause auf die Vermeldungen achten).
Am 05.12.2025 kam der Nikolaus zu den Ministranten und Kindern der Gemeinde „ Hl. Familie“ nach Falkenstein. Der Nachmittag begann mit leckeren, von den Kinder gebackenen Plätzchen, Tee, Kaffee und in einer gemütlichen Runde wurden auch Adventslieder gesungen. Endlich war es dann soweit, der Nikolaus kam mit einem Sack voller Geschenke, der für die Teenies und Kinder prall gefüllt war. Bevor es diese gab, erzählte er uns noch eine Geschichte aus seinem Leben. Anschließend wurde jedes Kind einzeln nach vorn gerufen. Die Kinder erfreuten den Nikolaus mit Liedern bzw. kleinen Gedichten und bekamen dann natürlich auch ihr Geschenk. Ein herzliches Dankeschön an den Nikolaus und die Helfer, die alles so schön vorbereitet hatten.
Am 06.12.2025 fand der Gemeinde- und Seniorennikolaus statt. Nach der Hl. Messe gab es im Gemeindehaus ein gemütliches Kaffeetrinken. Die Kinder vom Kinderkreis erfreuten die Senioren mit Liedern, Gedichten und selbst gebastelten Adventsleuchtern, auch wurde mit allen Adventslieder gesungen. Ein Besuch des Nikolaus’ durfte natürlich auch nicht fehlen. Er erzählte eine Geschichte aus seinem Leben und hatte auch noch eine Kleinigkeit für die Kinder in seinem Sack. Ein herzliches Dankeschön an den Nikolaus, die Kinder und die fleißigen Helfer.
Zum Heiligen Jahr wurde durch das Bistum Dresden-Meißen gemeinsam mit einem Reiseveranstalter die Bistumswallfahrt nach Rom organisiert. 14 Vogtländer (11 Gemeindemitglieder aus unserer Pfarrei, 2 von der Pfarrei Plauen und 1 Gast) nahmen daran teil. Insgesamt waren 6 Reisebusse mit ca. 280 Pilgern aus dem Bistum unterwegs mit Zwischenübernachtung in Verona (Hinfahrt) und Torbole (Rückfahrt) –Bild1. In Rom angekommen, besuchten wir die deutsche Nationalkirche Santa Maria dell‘ Anima und feierten den Eröffnungsgottesdienst – Bild2+3. Die gesamte Wallfahrt begleiteten uns unser Bischof Heinrich Timmerevers, Generalvikar Andreas Kutschke, der Organisator Dr. Samuel-Kim Schwope, die Dresdner Kapellknaben mit Domkapellmeister Christian Bonath, viele weitere Seelsorger und die Malteser. Die Ministrantendienste wurden von den Pilgern übernommen. Am Montag feierten wir Gottesdienst im Petersdom, ein absoluter feierlicher Moment, vor dem Grab des Apostels Petrus heilige Messe zu feiern und durchschritten die erste Heilige Pforte – Bild4. Danach fuhren wir zu den nächsten heiligen Pforten, Sankt Paul vor den Mauern mit Paulusgrab, San Giovanni in Laterano mit dem Grab des heiligen Johannes und Santa Maria Maggiore – Bild5-8. Am Dienstag fand eine Wortgottesfeier in der Kathedrale von Palestrina statt. Danach konnten im nahe gelegenen San Pastore unterschiedliche geistliche Angebote wahrgenommen werden – Bild9+10. Am Abend versammelten wir uns zum Komplet (Abendandacht) im Campo Santo Teutonico (deutscher Friedhof) mit Kerzenprozession – Bild11. Mittwoch dann einer der Höhepunkte, Papstaudienz auf dem Petersplatz bei herrlichem Wetter. Auch unser Bistum wurde begrüßt und die Kapellknaben wurden vom Papst nach vorn gerufen und spontan um eine Darbietung gebeten – Bild12-14. Am Mittwochnachmittag konnten unterschiedliche Führungen durch Rom wahrge-nommen werden, an deren Ende ein Gottesdienst in Santa Maria in Trastevere stand – Bild15. Am Donnerstag besuchten wir die Katakomben von Domitilla mit anschließendem Gottesdienst in der Basilika San Sebastiano – Bild16+17. In der Kirche Santa Maria dell‘Anima gaben die Kapellknaben am Donnerstagnachmittag ein Konzert. Dr. Bruno Kahl, Botschafter Deutschlands beim Heiligen Stuhl war anwesend und würdigte die Leistung der DD-Kapellknaben und ihren Leiter, Domkapellmeister Christian Bonath. Gemeinsam mit den Kapellknaben und Pilgern konnte ein „Pilgerchor“ gebildet werden und begleitete einige Gottesdienste – Bild18+19. Freitag früh traten wir dann etappenweise die Heimreise an. Den Abschlussgottesdienst feierten wir in der Kathedrale von Arezzo und übernachteten in Torbole am Gardasee – Bild20+21. Wir Vogtländer hatten es komfortabel, weil wir beim Start als letzte zugestiegen (6 Uhr in Plauen) und bei der Ankunft als erste ausgestiegen sind (gegen 20 Uhr). Rom 2025 war ein absolutes Ereignis für uns alle. Es war eine wirklich gut organisierte und gelungene Reise. Ein besonderer Dank gilt unseren beiden Busverantwortlichen, Pfarrer Winfried Kuhnigk, Diakon Karim Gehrmann, den Kapellknaben und dem Bistum für die Organisation und Mitfinanzierung der Logistik. Das Pilgerheft mit stolzen 400 Seiten war uns ein unentbehrlicher Begleiter. Soviel gebetet, gesungen und Gottesdienst gefeiert in so kurzer Zeit hat sicherlich bisher von uns niemand vorher. Wir grüßen alle mit: „Rom 2025“ – Bild22-24. Text und Bilder: V. und S. Berndt
Am 14.09.25 kam das Pilgerkreuz zu einem feierlichen Gottesdienst nach Klingenthal um dann am darauf folgenden Sonntag in Falkenstein zu sein. So machten sich fünf Klingenthaler am 18.09.25 gegen 9:30 Uhr auf den Weg. Das Pilgerkreuz gut und sicher in einem Rucksack untergebracht ging es bei schönen Herbstwetter ca. 14 km durch den Wald in Richtung Muldenberg. Die himmlische Ruhe mit der Morgensonne hat uns die nötige Pilgerstimmung geschenkt. Das unser Pilgerweg mit bzw. ohne Kreuz nicht immer geradeaus geht, erkannten wir als Forstarbeiten uns über Umwege ans Ziel führte. „Statio“ machten wir an schönen Wanderhütten und nahmen uns unser Pilgerheft zur Hand. Natürlich stärkten wir uns auch. Ich bin hier mit Deinem Kreuz und will mich ein wenig ausruhen, Du streckst mir Deineoffenen Arme entgegen und gibst mir neue Hoffnung! Gegen 15.00 Uhr waren wir am Ziel und übergaben das Pilgerkreuz an Familie Klemens. Für uns bleibt es ein unvergessliches Erlebnis.