
Am ersten Adventssonntag nach dem Gottesdienst traf sich die Gemeinde Heilige Familie Falkenstein im Gemeindesaal auf Einladung von Pfarrer Vinzent Piechaczek zur ersten Gemeindeversammlung nach dessen Pfarreinführung. Ebenfalls mit dabei waren Vertreter des Kirchenvorstandes sowie Dekan Martin Kochalski als Moderator.
Nach einer Stärkung mit Weißwürsten, Brezen, Wiener Würstchen und vielen mitgebrachten Salaten wurde die Versammlung mit einem gemeinsam gesungenen Lied durch Pfarrer Piechaczek und unserem Dekan eröffnet. Um das Eis der Veranstaltung zu brechen, begann Dekan Kochalski mit der Frage nach den Gründen der Verbundenheit mit der Gemeinde und warum sich einzelne so enorm für diese engagieren. Die häufigste Antwort war das Aufwachsen und verwurzelt sein in der Gemeinde von Kindesbeinen an. Das Wichtigste dabei, war letztendlich ein aktives Gemeindeleben mit vielen verschiedenen generationsübergreifenden Veranstaltungen – von den Kindern bis hin zu den Senioren. Dieses aktive Gemeindeleben am Leben zu halten, immer wieder die Kinder und Jugend in selbiges einzubinden, ist der Ansporn sich zu engagieren. Am Ende soll der nachkommenden Generation in Falkenstein ein Gemeindeleben ermöglicht werden, wie es viele selbst erlebten.
Anschließend wurden Themen gesammelt, über die die Gemeinde mit Pfarrer Piechaczek sprechen möchte. Die Themen waren sehr vielfältig und es wurde deutlich, dass das ein oder andere doch ganz schön auf der Seele brannte. Aufgrund dieser Vielfalt und der endlichen Zeit wurde sich schließlich auf ein Thema geeinigt, das die Gemüter am meisten erhitzte – die Nutzung der Wohnung im Gemeindehaus. Zunächst stellten die Vertreter des Kirchenvorstandes den aktuellen Sachstand aus dessen Sicht vor, bevor die Wortmeldungen einzelner Gemeindemitglieder zu einer sehr angeregten, aber auch kontroversen Diskussion führten. Hier wurden die verschiedenen Sichtweisen deutlich. Letzten Endes einigte man sich darauf, dass der Kirchenvorstand zu einer Sitzung Vertreter des Ortskirchenrates Falkenstein einlädt, um gemeinsam nochmals über das Thema zu sprechen. Ziel sollte es sein, eine einvernehmliche Lösung für alle Seiten herbeizuführen. Abschließend bleibt festzuhalten, dass es viele Themen gibt, die es anzugehen gilt. Aufgrund der Kürze der Zeit war leider nur ein kurzer Abriss möglich. Dementsprechend waren sich alle einig, dass weitere Gemeindeversammlungen dieser Art folgen sollen – vor allem in geselliger Runde verbunden mit einem gemeinsamen Mahl.






Text Franziska & Steve Lisch, Bilder: Jochen Dinter

