
Das Hochfest der Apostel Petrus und Paulus – ist ein besonderer Tag im Kirchenjahr, der nicht nur den beiden großen Säulen der Kirche gewidmet ist, sondern auch der gelebten Gemeinschaft. Früh aufzustehen hat sich gelohnt, denn die Liturgie zum Fest Peter und Paul war feierlich, tiefgründig und zugleich lebensnah. Die Worte des Evangeliums haben in Erinnerung gerufen, wie Petrus und Paulus – so unterschiedlich sie waren – durch ihren Glauben und ihre Hingabe die junge Kirche geprägt haben. Zwei Menschen, die auf ihre Weise Mut, Vertrauen und Gemeinschaft gelebt haben – und gerade deshalb zu Patronen eines jeden wurden, der in der Kirche Heimat sucht.
Nach der Messe ist die Stimmung heiter. Der Kirchenkaffee – ein liebgewonnenes Zusammentreffen nach jeder sonntäglichen Frühmesse, lud ein, noch zu bleiben. Er ist ein Zeichen der Beständigkeit in unserer schnelllebigen Welt. Was zunächst nur mit einer einfachen Tasse Kaffee begann, wurde schnell zum Ort echter Begegnung. Man tauschte sich aus, hörte zu, lachte, verabredete sich für kommende Veranstaltungen – oder blieb einfach sitzen und genoß die Gemeinschaft. Für viele ist dieser Moment nach der Messe genauso wichtig wie die Liturgie selbst: ein Ort des Miteinanders, der Offenheit, der Nähe. Ein Stück gelebter Kirche im Alltag.
So klang dieser kurze Augenblick der Gemeinsamkeit langsam aus – mit leeren Tassen, warmen Herzen und einem guten Gefühl. Und mit der Vorfreude auf die nächste sonntägliche Frühmesse, wenn es wieder heißt: Messe feiern – und danach beim Kirchenkaffee einfach beisammen sein.
Danke allen, die an der Vorbereitung beteiligt waren.
Bild und Text: M. und P. Plohmann

