Weltgebetstag 2022 „Zukunftsplan Hoffnung“

Am Freitag, den 4. März wurde an vielen Orten unserer Pfarrei der ökumenische Gottesdienst zum Weltgebetstag gefeiert. Die von Frauen aus England, Wales und Nordirland vorbereitete Liturgie vermittelte Zukunfts-Hoffnung angesichts zahlreicher globaler Herausforderungen, welche Verunsicherung und Ängste auslösen. Auch die Betroffenheit über den Krieg Russlands gegen die Ukraine hatte ihren Platz sowie das eindringliche Gebet um Frieden. In Falkenstein wurden die sieben Hoffnungslichter am Friedenslicht aus Bethlehem entzündet, welches das ganze Jahr in der Friedenskapelle bei Familie Blechschmidt leuchtet. Es tat gut, in ökumenischer Geschwisterlichkeit beisammen zu sein, sich durch das Wort stärken zu lassen, gemeinsam zu beten und auch einen walisischen Keks zu verkosten. Danke allen, die sich an den verschiedenen Orten engagiert haben!
Text und Bild: B. Ludewig

Gemeinsame Tage der Erstkommunionvorbereitung

In der zweiten Ferienwoche haben sich an vier Tagen die 12 Erstkommunionkinder der ganzen Pfarrei (aus 11 verschiedenen Orten) jeden Tag in Falkenstein getroffen. Zunächst haben wir die Teile der Heiligen Messe unter die Lupe genommen, versucht, die Bedeutung zu verstehen und die Gebete und Antworten der Gemeinde gelernt bzw. vertieft. Natürlich haben wir auch Gottesdienst gefeiert, den die Kinder mitgestaltet haben. Danach haben wir anhand der Geschichte vom barmherzigen Vater auf unser Leben geschaut und dabei viel Schönes, aber auch Schuld und Schlechtes entdeckt. Beim Sakrament der Versöhnung konnten die Kinder erleben, dass Gott die Schuld vergibt und einen neuen Anfang schenkt. Natürlich kamen auch Spiel und Spaß nicht zu kurz, wie die Kinder selbst berichten:

Wir haben eine Schatzsuche gemacht. Wir waren auf dem Schloßfelsen und danach auf dem Spielplatz beim Tierpark. Wir haben viele Spiele gespielt und Völkerball und sogar Verstecken im Dunkeln. Am letzten Tag haben wir ein Abschluss-(Versöhnungs)-Fest gefeiert. Es war schön! Danke!

Ausstellung „Stille Heldinnen – Frauen aus dem Bistum Dresden-Meißen“ jetzt auch in unserer Pfarrei Sankt Christophorus Auerbach

Bild: R. Stoppok

Die Leipziger Grafikerin Angelika Pohler hat eine Ausstellung mit dem Titel „Stille Heldinnen, Frauen aus dem Bistum Dresden-Meißen“ gestaltet. Ihre Bildtafeln waren bereits während des Katholikentages 2016 im Eingangsbereich des Museums der Bildenden Künste in Leipzig zu sehen. Sie zeigen besondere Frauen, die alleinstehend oder in Familie, im Beruf oder in der Gemeinde, im wissenschaftlichen Tun oder in sozialen Diensten – ein Leben führten, das nicht vergessen werden soll. Die dargestellten 28 Frauen haben sich, häufig bis an ihre Grenzen gehend, engagiert. Sie haben etwas bewirkt – weitab der Öffentlichkeit und in ihrer Wirksamkeit dennoch mittendrin. So zeigt die Ausstellung in einer bunten Palette das erfolgreiche, segensreiche und unverzichtbare Engagement von Frauen, die im Bistum Dresden-Meißen seit der Bistumsneugründung 1921, als katholische Christinnen in zwei Diktaturen und in der Diaspora lebten und wirkten.
Seit dem Katholikentag 2016 in Leipzig wandert sie Ausstellung durch das ganze Bistum. Nun sind die Biografien dieser engagierten Frauen auch in unserer Pfarrei Sankt Christophorus Auerbach zu sehen.

Weil die 10 Bildstelen in einer Kirche zu viel wären, sind sie verteilt in den katholischen Kirchen in Reichenbach, Auerbach und Falkenstein und werden in den nächsten Wochen immer wieder einmal ausgetauscht.

Die zusammengetragenen Biografien sollen ein Beispiel für das Engagement, den Mut, die Kraft und die Liebe der vielen Frauen sein, die in Vergangenheit und Gegenwart selbst aktiv waren oder sind und in ihren Gemeinden, am Arbeitsplatz oder in ihrem Umfeld oftmals ungeachtet wirken. Die in der Ausstellung vorgestellten 28 Frauen können nur ein Zeichen für viele ungenannte Lebenswege sein. Deshalb ist es ein Anliegen der Ausstellung, das Engagement von Frauen auch innerhalb der Kirche stärker sichtbar zu machen, um ein Nachdenken für eine Geschlechtergerechtigkeit «im Sinne von Jesus» zu fördern.

Die Ausstellung ist jeweils vor und nach den Gottesdiensten in den drei Kirchen zu sehen. Die Gottesdienstzeiten finden Sie auch auf dieser Homepage.

Pfarrer Ralph Kochinka

3000 Euro aus der Martin-Müller Stiftung für die katholische Kirche in Klingenthal

Einer der beiden Heizkonvektoren in der Klingenthaler Kirche

Über ein besonderes Geschenk konnte sich Anfang des Jahres die katholische Gemeinde in Klingenthal freuen. Die Heizkonvektoren in der katholischen Kirche in Klingenthal waren kaputt gegangen und vor dem Winter durch zwei neue ersetzt worden. Parallel dazu kam die Anfrage durch Herrn Gerhard Behr-Rößler vom Vorstand der Martin Müller Stiftung, für welchen Zweck sie eine Spende überweisen könnten. Da bot es sich an, beim Stiftungsvorstand die Kosten für die Heizungskonvektoren einzureichen. Das Kuratorium entschied positiv und überwies unserer Pfarrei 3000 Euro.
Die Klingenthaler Katholiken freuen sich, dass die Heizung in der Kirche wieder funktioniert. Über die Unterstützung der katholischen Kirche in Klingenthal freuen wir uns sehr und danken der Martin Müller Stiftung und Herrn Gerhard Behr-Rößler recht herzlich.

Die Martin Müller Stiftung wurde vom Stickereibesitzer Martin Müller schon zu seinen Lebzeiten gegründet. Am 24.02.2018 starb Martin Müller. Der Stiftungszweck setzt einen Schwerpunkt auf die Unterstützung behinderter Menschen im Landkreis Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim. Als erweiterter Stiftungszweck ist neben anderen Einrichtungen auch „Die Unterstützung kirchlicher Einrichtungen der katholischen Kirchengemeinden in Neustadt a. d. Aisch und Klingenthal (Sachsen)“ formuliert. Weitere Informationen zur Stiftung sind auf deren Homepage zu finden.
Die Stickerei Müller wurde schon 1903 in Klingenthal gegründet. Die Besitzer waren katholisch. In Spitzenzeiten hatte das Unternehmen über 1000 Mitarbeitende. 1953 floh die Familie Müller aus der DDR und baute in Diespeck bei Neustadt an der Aisch ein neues Unternehmen auf.
Martin Müller hielt den Kontakt nach Klingenthal und vergaß seine katholische Heimatgemeinde auch bei seiner Stiftung nicht.

Bild: B. Schmitt Text : Pfarrer Ralph Kochinka

Sternsingeraktion 2022

Am Zweiten Weihnachtsfeiertag erfolgte der Start der diesjährigen Sternsingeraktion in Auerbach: „Gesund werden -Gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit!“ Exemplarische Themenschwerpunkt sind Projekte in Ägypten, Ghana und dem Südsudan bei denen kranken Kindern geholfen wird. Die Spenden der gesammten Sternsingeraktion fließen in Hilfsprojekte für Kinder in rund 100 Ländern weltweit.
Durch die aktuellen Beschränkungen der Corona-Maßnahmen können die Sternsinger leider nicht von Haus zu Haus ziehen, um den Segen an die Türen zu schreiben. Fleißige Helfer haben dafür im Voraus Sternsingerpakete zusammengestellt, die aus der Kirche mitgenommen und zuhause genutzt oder weitergereicht werden können.

Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ an alle, die mit Ihrer Spende die Aktion unterstützten.
Insgesamt konnten in unserer Pfarrei 15.175,91 € für Kinderprojekte der Sternsingeraktion 2022 gesammelt werden!

Krippenspiel 2021 in Auerbach

Auch für das Jahr 2021 haben die Kinder der Gemeinde wieder ein Krippenspiel eingeübt, um in der Krippenandacht den Familien und allen Gemeindemitgliedern die Weihnachtsgeschichte näher zu bringen. Frau Hirth hat, „wie alle Jahre wieder“, sich um die Erzählung und Regie gekümmert: Ein Weihnachtsengel hat den Anschluß verloren und trifft auf der Suche nach der Krippe auf die unterschiedlichsten Menschen, die alle nicht an das Wunder der Weihnacht glauben können oder wollen. Da ist der Geschäftsmann, der immer in Eile ist, der Krieger, der sich neue Waffen von Gottes Hilfe erwartet und nicht versteht, das doch heute der Gott des Friedens auf die Erde kommt. Oder der Arme, der den Glauben an die Gerechtigkeit in der Welt verloren hat. Sie alle finden gemeinsam mit den Hirten doch den Weg zur Krippe und haben Teil am Wunder von Christi Geburt.
Im zweiten Coronajahr war die Umsetzung des Krippenspiels mit dem entsprechenden Aufwand wieder enorm. Vielen Dank allen Helfern, die mit den Kindern dieses Krippenspiel eingeübt haben und ein herzliches Dankeschön auch an Matthias Ditscherlein, der die Momente der „Generalprobe“ in Bild und Ton eingefangen hat, damit diese Weihnachtsgeschichte auch einem breiten Publikum zuteil werden kann.

„E‘ musikalisches Stündl im Advent“

Im Anschluß an den Gottesdienst zum 4. Adventssonntag durften sich die Kirchenbesucher in Auerbach noch auf ein besonderes musikalisches Klangerlebnis freuen. Von Akkordeon, Geige, Gitarren und Kontrabaß erklangen adventliche Weisen, welche die Zuhörer mit auf eine Reise durch die Winterzeit nahmen. Durch die Corona-Restriktionen anders und kürzer als ursprünglich geplant, war es trotzdem Balsam für die Seele. So lauschten wir, in der nur durch Kerzenschein erhellten Kirche, den Liedern und Texten.
Ein herzliches Dankeschön den Musiker und Musikerinnen für dieses Erlebnis.

Bild und Text: R. Stoppok

Schließung der Katholischen Kapelle in Rodewisch

Am Samstag, den 13. November 2021 kamen 20 Gottesdienstbesucher zum letzten Gottesdienst in der Katholischen Kapelle in Rodewisch zusammen.  Überwiegend Rodewischer Katholiken nahmen schon etwas traurig aber doch feierlich Abschied von ihrem langjährigen und inzwischen stark baufälligen, so nicht mehr nutzbaren, Kirchenraum.
Unterstützung und Begleitung gab es von einigen Pfarreimitgliedern aus Treuen, die ebenfalls vor ein paar Jahren schweren Herzens ihre Kapelle aufgeben mussten. Und genauso wie in Treuen wird es auch in Rodewisch weiterhin katholische Gottesdienste geben. Diese können auf Einladung der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Rodewisch zukünftig in deren Kirchgemeindehaus an der Rützengrüner Straße unweit der „alten“ katholischen Kapelle stattfinden. 

Mit Dankbarkeit wird dieses gastfreundliche Angebot angenommen und so soll zum Beginn des neuen Kirchenjahres, zum 1. Advent dort in würdigem Ambiente die  erste Wort-Gottes-Feier und der Neuanfang der Rodewischer Gottesdienste gefeiert werden. 
Foto und Text: Elke Pächer

Gottesdienst mit Primizsegen von Pater Matthias Maximilian Wagner O.T. in Falkenstein und Auerbach

Zu einem nicht alltäglichen Gottesdienst konnten die Gemeinden in Falkenstein und Auerbach Pater Matthias begrüßen. Pater Matthias, der am 18.09.2021 durch Bischof Heinrich Timmerevers zum Deutschordenspriester geweiht wurde und in seiner Heimatgemeinde Schleiz am 19.09.2021 seine Primiz feiern durfte, ist der Gemeinde durch sein Praktikum, welches er 2019 bei uns absolvierte, gut bekannt. Erst kürzlich besuchte ihn eine Jugendgruppe aus unserer Pfarrei zusammen mit Pfarrer Kochinka im Kloster Weyarn. Wir bedanken uns bei ihm, daß er unserer Einladung gefolgt ist, heute mit uns den Gottesdienst gefeiert hat und uns im Anschluß den Primizsegen erteilte. Nach der Messe fand sich die Gelegenheit, bei einem Glas Sekt mit Pater Matthias ins Gespräch zu kommen.
Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Lebensweg und für seine Berufung Gottes reichen Segen.
Text und Bilder: R. Stoppok

Jugendfahrt zum Spitzingsee im Bayrischen Mangfallgebirge

Vom 17. bis zum 22.10. 2021 waren wir, 7 Jugendliche des Dekanats und Pfarrer Ralph, unterwegs im Landkreis Miesbach. Nach 4-5 Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel, die Lyrahütte. Angekommen, wurde zuerst der Bonibus entladen und anschließend alles eingeräumt. Das Haus, in welchem wir uns von nun an aufhielten, war eine kleine urige Hütte beheizt durch einen Holzofen. Nach dem Abendessen und mehreren Spielerunden legten wir uns schlafen, da am nächsten Tag die Rotwand erklommen wurde. In 1884 m Höhe lag unser Ziel, das Gipfelkreuz. Die Route, welche insgesamt rund 7 Stunden dauerte, verlief über Serpentinen und Feldwege, manche bedeckt mit Schnee und Schlamm, andere geteert. Am folgenden Tag ging es etwas ruhiger zu mit einem Besuch im Kloster in Weyarn. Dort angekommen feierten wir eine Messe zusammen mit Pater Matthias. Nach dieser erfuhren wir einige interessante Infos über die Kirche selbst und aßen zu Mittag. Zurück in der Hütte, entschieden wir uns für einen kleinen Spaziergang rund um den Spitzingsee, dessen Ansicht wir auch schon jeden Morgen beim Frühstück beobachten durften. Zurück an der Hütte hielten wir nach dem Abendessen unser tägliches Abendgebet und legten uns schlafen, denn am nächsten Tag erwartete uns eine erneute Wanderung. Den Tag gestärkt durch ein Weißwurstfrühstück, war das Ziel der Roßkopf. Auf dem Weg, in der Nähe des Sees, verbrachten wir eine Pause in welcher wir eine Bergmesse feierten mit schönem Ausblick über das Tal. Nach dieser erklommen wir das Gipfelkreuz an welchem wir eine kurze Rast hatten. Gestärkt durch unsere Gipfelschokolade startete unser Rückweg zur Hütte. Am letzten Tag der Ausfahrt, Donnerstag, war der Plan, einen Spaziergang um den Schliersee zu machen. Anfangs wurde dieser etwa 2 Stunden durchbrochen von Regenschauern, welche wir mit mehreren Runden Uno gut verbrachten. Als der Regen jedoch aufhörte, konnten wir wie geplant zum See aufbrechen. Ein schöner Spaziergang mit anschließendem Einkaufen folgte. Auf der Rückfahrt besichtigten wir noch eine kleinen Kirche am Rande des Wegs. Abends kochten wir zum ersten Mal in der Woche nicht selbst, besuchten dafür ein kleines Restaurant beim Spitzingsee zum Ausklang der Woche. Ein letztes Mal schliefen wir alle ein in der Lyrahütte und machten uns am Morgen nach dem Frühstück auf, die Hütte zu putzen. Als alles sauber und gepackt war machten wir uns auf den Rückweg einer schönen Woche in netter Gemeinschaft.
Text: Lucia Wilczek Fotos: Ralph Kochinka

„gemeint – gesagt – gehört – kapiert?“ Generationsübergreifendes Wochenende 8.-10.10.21 im Rittergut Schilbach

Nach der Anreise durch das wunderschöne Vogtland bei bestem Herbstwetter erwartete uns das Rittergut in Schilbach. Staunen und Begeisterung über die Gebäude, die Einrichtung, die Anlage und den Garten. Nach einer kleinen Kennenlernrunde, dem Abendessen und einer thematischen Einführung wurden durch Kommunikationsspiele die Gespräche und Begegnungen vertieft. Mit viel Spaß und Freude wurde ein kleiner Film von Loriot gesehen. Zum Ausklang des Tages saßen alle noch gemütlich beisammen.
Am nächsten Tag trafen sich alle nach einem liebevoll vorbereiteten Frühstück bei Singen, Spielen, Freude und Weiterführung der Thematik. Die Kinder gingen auf ihre Weise in einer Gruppe das Thema an und stellten es anschließend vor. Dann eine Wanderung am frühen Nachmittag nach Schöneck bei herrlichem Wetter, blauem Himmel – Landschaft pur – zum Aussichtsfelsen „Alter Söll“ mit tollem Blick über das Vogtland. Dort gab es Picknick mit Kaffee (von Frau Hansel aus Schöneck „angeliefert“) und selbstgebackenem Kuchen, einfach lecker. Die Kinder hatten viel Spaß auf dem schönen Spielplatz. Nach der Rückkehr bereiteten einzelne Gruppen das Programm für den Abend vor, andere planten die heilige Messe für Sonntag und bereiteten Elemente dafür vor. Das Abendprogramm mit Sketchen, die auf das Thema Kommunikation nach Friedrich von Thun eingingen und die verschiedenen Ebenen abbildeten, war sehr professionell, lustig und sehenswert. Ein sehr schöner Tag mit Gesprächen, Austausch von Erfahrungen, Gemeinschaft, Freude und viel Lachen ging zu Ende.  Sonntag wurde die Heilige Messe unter Gestaltung und Mitwirkung aller Teilnehmer gefeiert.  
Nun ging ein sehr schönes Wochenende mit vielen neuen Eindrücken und Begegnungen dem Ende zu. Kommunikation miteinander, zwischen uns und Gott sowie Gott und uns hat uns einander nähergebracht. Ein Danke an Pf. Kochinka, Barbara Ludewig und die Mitglieder der Gemeinden für die gute Planung und Organisation.
Text: M. Oertel, Bilder: R. Stoppok

Exemplarisch die Meinung eines Teilnehmers zum Schluss des Gottesdienstes:
„…Wir haben durch den Zusammenschluss von Reichenbach, Falkenstein und Auerbach manches vielleicht lieb gewonnenes aufgeben müssen, aber vor allem auch an Vielfalt gewonnen. Um diese Vielfalt zu erfahren, müssen wir ins Gespräch miteinander kommen, uns kennenlernen. Dieses Wochenende war eine wunderbare Gelegenheit, dies zu tun. Wir wollen dem Herrn danken, dass er uns hierbei mit seinem reichlichen Segen begleitet hat und ihn bitten, uns auch in Zukunft darin zu stärken, auf unsere Mitmenschen zuzugehen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und uns zu verstehen. „

Pfarrkirche Hl. Kreuz Auerbach nimmt teil an der Nacht der offenen Kirchen

Unsere Pfarrkirche „Zum Heiligen Kreuz“ in Auerbach hatte ihre Türen zur Nacht der offenen Kirchen im Vogtland am 24. September für alle Interessierten weit geöffnet. Insgesamt hatten 34 Gotteshäuser im Landkreis zum Besuch und Gebet eingeladen. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, unser Gotteshaus zu besichtigen und mit Gemeindemitgliedern ins Gespräch zu kommen. Stimmungsvoll wirkte die speziell für diesen Tag installierte Ausleuchtung. Über die Geschichte des Gotteshauses und der Gemeinde konnten sich Besucher in verschiedenen Dokumenten, die unser Gemeindemitglied Christian Gröner vorbereitet hatte, oder im direkten Gespräch informieren. Auch ein kleiner Imbiss wurde den Interessierten angeboten. Ein weiterer Höhepunkt waren die beiden Orgelmusiken, vorgetragen von Kirchenmusikdirektor Ulrich Meier. Ein schönes Zeichen der guten ökumenischen Zusammenarbeit in Auerbach.
Einhelliges Fazit: Wir werden nächstes Jahr wieder dabei sein.
Text: M. Hirth, Bilder: C. Gröner

Familiensonntag in Reichenbach

Am 19.09.2021 hatte die Pfarrei St. Christophorus zu einem Familiensonntag eingeladen. Er stand unter dem Motto „Gott kommt zu Gast“. Schon in der heiligen Messe wurde dies im Anspiel der Kinder zum Text der Lesung deutlich: Abraham hatte Gott zu Gast in Person dreier Fremder – so erzählt es das Alte Testament. Obwohl er nicht wußte wen er empfängt, war er ihnen ein guter Gastgeber und wurde dafür mit einer Prophezeiung belohnt, daß seine Nachkommen so zahlreich werden, wie die Sterne am Himmel.
Sind wir heutzutage auch bereit gute Gastgeber zu sein, war der Themenschwerpunkt für die Erwachsenen bei einem Gesprächskreis nach dem Gottesdienst. Parallel dazu beschäftigte sich die Jugend damit, eine große Jurte für das Mittagessen aufzubauen, während die Kinder basteln durften.
Vermutlich hatte Abraham – als Nomade – mehr Erfahrung im Aufbau einer Jurte, aber unter Anleitung der kinderzeltlagererprobten Dekanatsjugend/Helfer, stand auch unsere Jurte pünktlich zum Mittagessen. Am Lagerfeuer bei Spiel und Gesang von „Hannes“ und den „Raubrittern“, konnten sich die Gäste in Zeltlagerstimmung versetzen lassen.
Das man so etwas wiederholen sollte, war das Fazit aller Beteiligten nach Abschluß des Nachmittags. Einen herzlichen Dank allen Vorbereitern und Helfern für diesen schönen Tag.

1. Kindersamstag in Reichenbach

Mit Abraham und Sara in ein neues Land aufbrechen – dafür hatten sich 10 Vorschul- und Schulkinder am Samstag im Gemeindesaal von St. Marien in Reichenbach eingefunden. Der erste Kindersamstag war auch ein Aufbruch in neues Land. Bereits vor einem Jahr sollten die Kindersamstage starten, aber die Inzidenzwerte hatten immer wieder für Aufschub gesorgt.
Spielerisch erfuhren und erlebten die Kinder etwas vom Nomadenleben zu Abrahams Zeiten. Diese alte Geschichte aus der Bibel wurde am Vormittag auch für die Kinder in der heutigen Zeit lebendig. So versuchten sie mit verbundenen Augen einen unbekannten Weg zu gehen und zu vertrauen.
Sie überlegten welche Dinge  sie unbedingt  einpacken würden, wenn sie in eine neue Stadt umziehen müssten. Ebenso spürte jedes Kind auch seinem größten Wunsch nach, angeregt von  Abraham und Sara, deren größter Wunsch ein Kind bzw. Nachkommen waren.
Gottes Verheißung an Abraham, dass seine Nachkommen so zahlreich wie die Sterne am Himmel sein werden, hat die jüngere Gruppe in einem Bild festgehalten. Die ältere Gruppe überlegte sich einen Beitrag für den Familientag am Sonntag. Zum Abschluss gab es ein Bastelangebot. Der nächste Kindersamstag in Reichenbach ist am 16.10.2021 um 9.30 Uhr.

Text und Bilder: Dorit Kolodziej

RKW 2021 in Falkenstein

Falkensteins Entdecker auf der Suche nach wahren Superhelden

Alljährlich findet in der letzten Sommerferienwoche die Religiöse Kinderwoche (RKW) in Falkenstein statt. Unser diesjähriges Motto lautete „Helden gesucht!“  und war Anlass für viele Diskussionen untereinander, wer denn ein wahrer Held sei. Sie kennen sicherlich Superman, Batman oder Spiderman. Genau diese heldenhaften Vorzeigeidole wurden in der RKW von 6 biblischen Helden in den Hintergrund gedrängt.
Am Montagmorgen strömten 55 Kinder mit teils schüchternen/ teils schläfrigen Gesichtern in unsere Kirche. Als es dann so richtig losging und sich alle nach dem Morgengebet mit Nutella-Semmeln den Bauch vollschlugen, löste ein breites Lächeln die trüben Blicke ab . Die RKW 2021 konnte also starten! Im Anspiel lernten die Kinder dann endlich die Helden des Tages kennen: die mutige Ester und den starken Simson. Anschließend wurden in den einzelnen Gruppen die Geschichten beider Helden auf kreative Art und Weise den Kindern nähergebracht. Das Nachmittagsprogramm beinhaltete einen Singkreis, wo Klassiker wie das „Rote Pferd“ geträllert wurden. Im Anschluss fand direkt der Spielenachmittag statt, bei dem die Kinder sich an verschiedensten Outdoor-Spielen verausgaben konnten.
Das Tagesmotto am Dienstag lautete: „Mitfühlend wie Veronika und tapfer wie Stephanus“. Auch an diesem Tag beschäftigten sich die Kinder mit den neuen Helden und deren Eigenschaften. Nachdem sich alle beim Mittagessen gestärkt hatten, ging es direkt mit der Bastelstraße weiter. Zur Auswahl stand unter anderem: Filzen, Eierwärmer herstellen, Zaunlatten gestalten, Heldencomics entwerfen und aus verschiedenstem Material basteln. Alles in Allem bastelte jedes Kind ein Mitbringsel für zu Hause, das (hoffentlich) für viel Freude gesorgt hat.
Nach langem Warten kam am Mittwoch endlich der Tag des Ausfluges. Doch bevor es losging lernten wir natürlich noch unsere Tageshelden kennen. Diesmal waren es die gerechte Cläre und der kluge Matteo. Um 10 Uhr machten sich die ersten Kinder und Betreuer mit der Vogtlandbahn auf den Weg nach Treuen. Von dort aus wanderten wir zum Perlaser Turm und dem angrenzenden Spielplatz. Nach einer längeren Spielpause führte uns unsere Wanderung weiter bis zum Walderlebnisgarten Eich. Dort angelangt gab es erstmal Mittagessen. Gestärkt ging es mit einer Führung weiter, bei der die Kinder vieles über den Wald und die Natur lernen und entdecken konnten. Der absolute Renner war der Erlebnispfad, den die Kinder (mehrmals) barfuß absolvierten.
Am vorletzten Tag unserer RKW gab es erstmalig keinen Helden aus der Bibel. Das Thema war: „Heldenhaft wie ich“ und symbolisierte, dass in jedem einzelnen von uns ein Held steckt. In den einzelnen Gruppen wurde viel zu diesem Thema gebastelt, gemalt und diskutiert. Kinder, die am Anfang des Tages noch skeptisch waren, entdeckten schnell, dass auch in kleinen Alltagsgesten Heldentaten stecken können. Der krönende Abschluss des Tages war das Geländespiel, bei dem 6 gemischte Gruppen in der Natur Rätsel lösten und um die Wette liefen.
Die Woche verging wie im Flug und der letzte Tag unserer RKW brach an. Am Vormittag beschäftigten die Gruppen sich zum Einen mit dem Thema : „ Von Gott als Held gesandt“ und probten zum Anderen für ihren Beitrag zum bevorstehenden Abschlussgottesdienst. Am frühen Nachmittag versuchten die Helfer die Aufregung der Kinder Mithilfe verschiedener Wettspiele zu lösen. Ein voller Erfolg! Die Kinder hatten viel Spaß bei verschiedensten Spielen, wie zum Beispiel dem „Eierlauf“. Um 15 Uhr startete dann unser Abschlussgottesdienst, bei dem viele Eltern und Verwandte zuschauten. Zum Abschied gab es noch für jedes Kind ein Geschenk und ein leckeres Eis.
Wie immer war das Essen bombastisch, die anfängliche Schüchternheit verflog im Laufe der Tage, das Wetter wurde doch noch wunderbar UND die Zeit verging viel zu schnell!
Vielen Dank an alle Helfer und Unterstützer, die sich die Zeit genommen haben um den Kindern schöne Tage zu bescheren. Danke auch an alle Küchenchefinnen, die uns jeden Tag mit wunderbarem Essen versorgt haben. Natürlich danken wir auch allen Eltern, die jedes Jahr aufs Neue ihre Kinder in unsere Hände geben.
Trotz aller Umstände hatten wir eine wunderschöne RKW 2021 und freuen uns schon sehr auf das nächste Jahr.

Text: Lena Kliegel, Bild: B. Ludewig

Calliope-Duo musiziert in St. Marien Reichenbach

Sarah Stamboltsyan, Artashes Stamboltsyan

Im Rahmen des Reichenbacher Orgelsommers gastierte am 16.08.2021 das Calliope-Duo in der St. Marien Kirche in Reichenbach im Vogtland. Das Calliope-Duo bestehend aus Frau Sarah Stamboltsyan (Klavier und Orgel) und Herrn Artashes Stamboltsyan (Violine) begeisterte das Publikum mit Werken aus der Zeit des Barock über die Romantik bis hin zu zeitgenössischer Musik. Es erklangen unter anderem Kompositionen von Georg Philipp Telemann, Felix Mendelssohn Bartholdy und Christopher Norton. Frau Stamboltsyan führte das Publikum durch das Programm und wusste die eine oder andere Anekdote zu den Komponisten zu berichten. Lautstarker Beifall war dem Calliope-Duo am Ende sicher.
Bild und Text: C. Zäbisch

Religiöse Kinderwoche in Reichenbach vom 26.-30.07.2021

Eine spannende und spaßige Kinderwoche mit dem Thema „Helden gesucht“ erlebten Kinder von der 1. bis zur 7. Klasse bei der RKW in Reichenbach. Echte Helden aus dem alten und neuen Testament, aber auch aus noch nicht so lang zurückliegender Zeit haben die Kinder jeweils von Montag bis Mittwoch im Anspiel kennengelernt und sich in der Katechese näher mit den Personen beschäftigt. Schnell wurde herausgefunden, dass die Helden, wie Ester, Veronika oder Stephanus ihre Eigenschaften wie mutig, stark, tapfer, mitfühlend, klug und gerecht vor allem für andere einsetzten. Am Donnerstag haben dann die 33 Kinder und 9 Helfer an verschiedenen Stationen versucht, ihre eigenen Heldeneigenschaften herauszufinden, um diese ebenso für andere einzusetzen. „Du sollst ein Segen sein“ und „Geht in alle Welt“ – diese Worte aus der Heiligen Schrift gelten auch für uns, ganz gleich ob Kind oder Erwachsener. Wir sind gesandt unsere Gaben = Heldeneigenschaften in unserem Umfeld einzusetzen.

Natürlich kamen auch Spiel, Spaß, Singen und Basteln bei der RKW nicht zu kurz. Am Mittwoch erlebten die Teilnehmer einen interessanten Ausflugstag. Auf Erkundungstour 80 m unter der Erde in einem Bergwerk in Waschleite im Erzgebirge konnten die Kinder etwas über die Arbeit der Bergleute damals erfahren. Am Freitag endete die RKW mit einem gelungenem Abschlussfest.
Bild: Josef Reichl Text: Dorit Kolodziej

Ökumenischer Stadiongottesdienst in Auerbach

Am 25. Juli waren die Christen der Stadt Auerbach wieder zum Stadtgottesdienst ins VFB-Stadion eingeladen. Federführend durch Frau Dr. N. Schmutzler und Frau Pfrn. Rabe vorbereitet, feierten etwa 250 Gäste mit.
Begrüßt wurden die Gottesdienstbesucher von Knut Kirsten in Vertretung des Oberbürgermeisters der Stadt und Volkmar Kramer für den VFB. Mit viel Mühe und Aufwand hatten sich Bläser und Sänger auf ihre musikalischen Einsätze vorbereitet.
Unter dem Motto: Ich GLAUBE-ich kann es!  hörten wir Worte der Lesung, aus dem Evangelium und Psalmen. Als Predigtgast war Kaplan Prezemek Kostorz aus Dresden geladen. Zunächst gab es den fröhlichen Hinweis darauf, dass im letzten Jahr der Landesbischof gepredigt hätte und nun er folge. In 3 Abschnitten unterteilt waren Krisen und wie sie uns verändern können, wovon wir bei allem Leide auch profitieren können, Thema. Dass Krisen auch Stärke und Glauben wachsen lassen können und dass jede einzelne mit seinem Tun verantwortlich sein darf und soll. In die Fürbitten waren Sorgen/Nöte/Krisenmanagement und unsere Christl. Verantwortung eingebettet.
Das Dankopfer ging zum einen an ein Projekt in Peru, wo sich ein Mitbruder des Kaplans in der abgelegenen Bergregion Salcabamba um junge, durch frühzeitige Schwangerschaften aus ihren Familien vertriebene Mädchen kümmert.
Aber auch die Aktion der Diakonie „Vogtland hilft“ für die vom Hochwasser der letzten Tage betroffenen Menschen wurde mit unterstützt.

Bei warmem Wetter und Imbiß klang dieser gelungene Sonntagsgottesdienst aus.
Text und Bild: D. Stoppok

Gemeindeausfahrt an die Nordsee

Unsere Gemeindeausfahrt führte uns dieses Jahr an die wunderschöne Nordsee.Vom 08.07.2021 bis 14.07.2021 verbrachten wir sehr schöne und ereignisreiche Tage im Norden Deutschlands.
Frohgelaunt und geschützt durch den Reisesegen unseres Pfarrers Ralph Kochinka gingen 33 Personen auf große Fahrt, wie fast immer, mit dem Reiseunternehmen „Schmidt Reisen“ aus Bautzen. Für unsere geistliche Begleitung sorgte Frau Barbara Ludewig. Für die weltlichen Bedürfnisse sorgten außerhalb des Hotels viele fleißige Spender und Helfer. Es gab jeden Tag Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, oder wer es herzhaft wollte, Würstchen, Speckfettbemme oder Suppe. Auch Getränke wurden im Bus verkauft, so dass wir in keinerlei Hinsicht Not litten.
Im Hotel „Niebüller Hof“ war unser stationärer Aufenthalt, ein sehr schönes, gepflegtes Hotel mit sehr nettem Personal. Von dort aus starteten wir unsere jeweiligen Tagestouren. Als erstes besuchten wir die Insel der „Reichen und Schönen“, Sylt. Eine Inselrundfahrt zeigte uns die ganze Vielfalt. Ein kleiner Wehrmutstropfen war auch dabei, um an den Strand zu gelangen, mussten 4 € Eintritt berappt werden. Das hielt aber viele nicht davon ab, ins kühle Nass zu springen, obwohl kühl relativ ist, die Nordsee hatte immerhin über 20 Grad. Das nächste „Abenteuer“ war eine Wattwanderung, welche uns interessante Einblicke in die Fauna des Wattenmeers gab. Dann schauten wir uns Flensburg an, eine schöne Altstadt mit vielen historischen Häusern. Die Verkehrssünderkartei hatte geschlossen….
Am Sonntagnachmittag waren wir dann zum Gottesdienst in Niebüll. Wir hatten die gesamte Kirche für uns alleine.
Auch der Besuch auf der Insel Föhr, die auch liebevoll „Friesische Karibik“ genannt wird, hatte einiges zu bieten, was wir bei einer Rundfahrt mit einem kleinen Zug bestätigen konnten.  Auch die Badelustigen kamen wieder voll auf ihre Kosten. Und auch die Hallig „Hooge“, die wir mit der Pferdekutsche erkundeten, war sehr interessant, ebenso der Besuch im Flutkino.
Alles in allem wieder eine wunderschöne Gemeindeausfahrt, organisiert, wie immer, von der Familie Gisela und Josef Brumbauer, dafür ein herzliches Dankeschön! 
Es ist immer wieder schön, dass man sich in lockerer Atmosphäre besser kennenlernen kann und der Zusammenhalt der Gemeinden gefördert wird!
Wir danken unserem guten Gott, dass er uns an der Schönheit seiner Schöpfung teilhaben ließ und er uns auf der gesamten Reise behütet hat.
Wir freuen uns bereits jetzt auf das kommende Jahr, wohin uns auch immer unsere nächste Reise führen wird….
Bild und Text: M. Anders

Falkensteiner Gemeinde Heilige Familie tritt der „Allianz für die Schöpfung“ bei

„Unsere Schwester, Mutter Erde, […] schreit auf wegen des Schadens, den wir ihr aufgrund des unverantwortlichen Gebrauchs und des Missbrauchs der Güter zufügen, die Gott in sie hineingelegt hat.“ Papst Franziskus in seiner Enzyklika Laudato si’

Falkenstein. Die „Allianz für die Schöpfung“ wurde vom Katholikenrat im Bistum Dresden-Meißen am 5. September 2020 ausgerufen. Bei einem festlichen und thematischen Gottesdienst ist die Falkensteiner Gemeinde „Heilige Familie“ der Auerbacher Pfarrei St.-Christophorus am gestrigen  Sonntag dieser Allianz beigetreten. Mit dem Beitritt verpflichten sich die Mitglieder, das Thema Umweltschutz kontinuierlich in der kirchlichen Öffentlichkeit im Bewusstsein zu halten. Die Selbstverpflichtung wird nicht kontrolliert, soll aber zu einer stärkeren Selbstreflexion des eigenen Lebensstils und Konsumverhaltens beitragen.
So verpflichten sich die Mitglieder der Allianz unter anderem dazu, „durch eine veränderte Lebensweise“ zum Umweltschutz beizutragen, den Verbrauch von Ressourcen „durch konkretes und umsichtiges Handeln“ zu reduzieren und die Energiewende „durch politisch-gesellschaftliches Engagement“ zu unterstützen. Auch das Gebet „für die Bewahrung der Schöpfung“ gehört zum Sechs-Punkte-Plan.
In seiner Predigt verwies Pfarrer Ralph Kochinka auf drei wesentliche Punkte, die auch in der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus aus 2015 zu den wesentlichen Inhalten zählen: Maß halten, Solidarität weltweit üben und Schöpfungsspiritualität leben. Wir müssen unseren Konsum überdenken. Immer mehr zu wollen, führt nicht automatisch zu einem glücklicheren und erfülltem Leben. Unser hoher Lebensstandard darf nicht weiter wie bisher zu Lasten anderer Menschen und unserer Mitwelt führen.
Der Beitritt zur Allianz ist nur der erste Schritt eines Prozesses, der das Leben in der Gemeinde nun dauerhaft begleiten soll. Konkrete Schritte des Handelns aber auch das Gebet für die Schöpfung und für diejenigen, die gestaltend auf unsere Gesellschaft einwirken, sollen diesen ersten Schritt mit Leben erfüllen. Bereits im Frühjahr pflanzten deshalb Gemeindemitglieder einen Spitz-Ahorn vor der Falkensteiner Kirche als Ersatz für einen abgestorbenen Straßenbaum – ein Symbol, welches den angestrebten Prozess begleiten soll.
Bild und Text: Thomas Findeis

Firmung mit Bischof Heinrich Timmerevers

Am 03.07.2021 feierten wir, 34 Firmlinge aus unserer gesamten Pfarrei in zwei Gottesdiensten, 10:00 und 15:00 Uhr, in der evangelischen Kirche „Peter und Paul“ in Reichenbach unsere Firmung. Seit November 2020 trafen wir uns in regelmäßigen Abständen mit unseren Firmbegleitern, um uns auf das Sakrament der Firmung vorzubereiten. Aufgrund der Corona Pandemie war es uns leider eine lange Zeit nicht möglich, uns persönlich zu treffen. Trotz dieser Umstände sind wir zusammengewachsen. In unseren Meetings beschäftigten wir uns buchstäblich mit Gott und der Welt. Neben vielen Bastelaktionen und Gesprächen haben wir uns auch sozial engagiert und an einige Gemeindemitglieder Briefe geschrieben, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Top vorbereitet und aufgeregt wurden wir am 03.07.2021 in der Reichenbacher Kirche „Peter und Paul“ von Bischof Heinrich Timmerevers gefirmt. Durch die Erneuerung der Taufe waren wir uns alle sicher, dass dies der richtige Weg ist. Nach dem wundervollen Gottesdienst gab es viele Gratulanten und es wurden eine Menge Fotos mit dem Bischof gemacht. Jeder war stolz, endlich gefirmt zu sein. Wir alle danken Gott für die Gaben des Heiligen Geistes, die wir erhalten haben. Nun können wir gestärkt, einen neuen Lebensabschnitt mit ihm beginnen. Wir bedanken uns für die guten Gedanken und Glückwünsche aus der Gemeinde. Vor allem danken wir unseren Firmbegleitern und Helfern, die uns mit viel Engagment auf dem Weg zur Firmung begleiteten.
Text: J. Kramer

Bilder: R. Stoppok

40. Weihejubiläum von Pfarrer Josef Reichl

Am 27.06.2020 beging Pfarrer Josef Reichl sein 40. Weihejubiläum. Während des Gottesdienstes blickte er auf seine Wirkungsstätten zurück, besonders auf seine Zeit in Grimma zur Zeit des Hochwassers. (Daher konnte er auch gut die Situation beim aktuellen Hochwasser nachvollziehen).

Am Ende des Gottesdienstes nahm er die Glückwünsche und einen Präsentkorb der Gemeinde entgegen. Sein Mitbruder, Pfarrer J. Scholz, schickte ihm gereimte Glückwünsche. Diese wurden ebenfalls von Gemeindemitgliedern vorgebracht.

Nach dem Gottesdienst fand auf dem Kirchplatz ein Sektempfang mit Gästen und Gemeindemitgliedern statt. Besonders gefreut hat er sich über Gäste aus dem Erzgebirge, die seine gesamte Laufbahn als Kaplan und Pfarrer mit verfolgt haben.

Wir wünschen Ihm weiterhin alles Gute und Gottes Segen.

Feier der Erstkommunion

Die Vorbereitung auf die erste gemeinsame Erstkommunion in unserer Pfarrei war nicht gerade einfach. Nach den ersten beiden Treffen im Pfarrhaus im Falkenstein konnten sich die Kinder nur noch zu Zoom-Katechesen „treffen“. Leider musste auch die für die Februarferien geplante Gemeinschaftswoche in Stollberg ausfallen. Um so mehr genossen alle Beteiligten zwei sehr intensive Tage der Vorbereitung in Auerbach. Endlich konnten sich die Kinder wieder persönlich sehen, miteinander spielen, singen, beten und arbeiten! So konnten die 9 Kinder am Sonntag, 27. Juni in der Kirche in Auerbach gut vorbereitet ihre Erstkommunion feiern. Der Gottesdienst war sehr schön! Am Montag hatten die Kinder schulfrei und unternahmen einen Ausflug zum Aschberg. Am Nachmittag kamen die Eltern zum Kaffeetrinken und zur Abschlussandacht hinzu.    
Ein herzliches Dankeschön allen, die auf vielfältige Weise zum Gelingen der Erstkommunion-Vorbereitung, des Gottesdienstes und des Ausflugstages mitgewirkt haben!

Bild: P. Plohmann, B. Ludewig; Text: B. Ludewig

Verabschiedung von Frau Scholz

Am 20.06.2021 verabschiedete sich unsere Gemeinde von einem unserer mit aktivsten Gemeindemitgliedern. Ilse Scholz feierte ihren letzten Fronleichnamsgottesdienst als Auerbacherin. Sie zieht zu Ihrem Bruder in die Nähe von Berlin. 1935 geboren kam sie mit ihren Eltern und Geschwistern 1946 nach Auerbach. Seither war sie auch eine Größe in der Gemeinde. Engagiert unteranderem bei der Caritas und Mitglied im Pfarrgemeinderat übernahm sie auch so manchen “stillen“ Dienst in der Gemeinde. So oblag ihr die Ausschmückung der Kirche mit Blumen und der Wäschedienst der Altarwäsche viele Jahre. Neben und nach Ihrer Arbeit als Apothekerin war sie vielen von uns auch als Pilzberaterin bekannt. Sie pflegte Mutter und Schwester bis zu ihrem Tod und auch für einige ältere Gemeindemitglieder hatte sie immer einen Platz im Auto und ein offenes Ohr. Der OKR schenkte ihr im Namen der Gemeinde ein gerahmtes Foto unsere Kirche, eine Auerbacher Tasse und einen Rosenstock, der hoffentlich mit Blüten auf ihrer neuen Terrasse für Freude sorgen wird. Wir wünschen ihr viel Gesundheit und eine segensreiche Zeit in der neuen Heimat.

Text und Bild: C. Hirth