Chronik Maria Rosenkranzkönigin Klingenthal

1883
In Klingenthal wird katholischer Religionsunterricht erteilt. Die nächsten katholischen Kirchen in Sachsen liegen in Plauen bzw. Zwickau und auf böhmischer Seite in Graslitz (Kralice) und Schwaderbach (Bublava).

26.07.1906
Der Adorfer Pfarrer Augustin Mandel, beantragt die Baugenehmigung für eine katholische Interimskirche in Klingenthal auf dem von ihm zuvor erworbenen Grundstück.

14.08.1906
Das Kultusministerium erteilt die Baugenehmigung einer Notkirche.

30.08.1906
Grundsteinlegung durch Konsistorialpräses, Kanoikus Plewka.

18.11.1906
Weihe, des von Baumeister Scharnagel errichteten Gotteshauses, durch den Plauener Pfarrer Rothe.

1906-1908
Seelsorgerische Betreuung und Abhaltung der Gottesdienste durch den Graslitzer Dechant Frank.

11.03.1908
Beantragung zur Genehmigung einer Expositur durch das Apostolische Vikariat.

01.05.1908
Errichtung der Expositur, damit erhielt Klingenthal einen eigenen Geistlichen.

1914-18
Die zwei großen Glocken (520kg und 251kg) wurden im 1. Weltkrieg eingezogen. Die kleinere Josephsglocke (144kg) mit der Inschrift: „Hl. Joseph bitte für uns“ blieb als Einzige bis heute erhalten.

1920
Die felhlenden Glocken wurden um eine Mittelgroße Glocke der Fa. Gebrüder Ulrich aus Apolda ergänzt.

24.07.1923
Errichtung der Pfarrei Maria-Rosenkranzkönigin in Klingenthal, anläßlich der 1. Diözesansynode des wiedererrichteten Bistums Meißen.

02.12.1941
Die 1920 ergänzte Glocke muß aufgrund der Bronzeglockenbeschlagnahme im 2. Weltkrieg wieder abgebaut werden.

1945
Durch den Zuzug aus Schlesien und dem Sudetenland erhöht sich die Zahl der Katholiken nach dem Zweiten Weltkrieg deutlich.

1956
Mit der der Neufestlegung der Pfarrgrenzen gelangen Tannenbergsthal und Morgenröthe-Rautenkranz zur Klingenthaler Pfarrei.

1957
Umgestaltung des Hochaltars, um dem Patronatsnamen „Maria Rosenkranzkönigin“ gerechter zu werden.

1971
Großrenovierung mit Bleiglasfensterumgestaltung, Kruzifix über dem Hauptaltar angebracht und Ausmalung des Kirchenraumes in Weiß.

20.12.1973
Einbau der jetzt noch bespielten 2-Manuale Schleifladenorgel mit mechanischer Traktur und Registeranlage. Die Orgel wurde 1965 bei der Firma Hermann (VEB Orgelbau Bautzen) bestellt und kostete 50 TM.

1985
Renovierung des Kirchenfußbodens und farbliche Neugestaltung des Kircheninnenraumes, so wie die Kirche heute zu sehen ist.