Chronik Heilige Familie Falkenstein

07.03.1908
Die Genehmigung zur Abhaltung von 12 katholischen Gottesdiensten im Jahr wird für Falkenstein erteilt mit der Auflage diese rechtzeitig dem Stadtrat anzuzeigen.

17.05.1908
Den ersten, durch Pfarrer Auregen aus Reichbach, gehaltenen Gottesdienst besuchten 200 Gläubige. Die Messe fand in einem Falkensteiner Theatersaal statt.

15.04.1909
Errichtung der Falkensteiner Expositur.

1921
Zu Weihnachten findet der erste Gottesdienst in einem eigenen Gottesdienstraum statt. Am Lochsteinweg 24 konnte dafür ein Stickereiraum angemietet werden.

1923
Anläßlich der in Auerbach stattgefundenen Firmung, konnte eine Falkensteiner Abordnung dem Bischof Schreiber die Zusage zu einer eigenen Priesterstelle abnehmen, unter der Bedingung, daß die Falkensteiner selber für de Wohnung des Geistlichen sorgen.

17.02.1924
Einführung des ersten Falkensteiner Seelsorgers August van de Weyer. Der Geistliche bezog aufgrund der Wohnungsnot ein Zimmer bei Familie Rieger.

15.02.1925
Da die bisherige Kapelle sich als zu klein erwies, wurde ein Hinterhaus auf der Plauenschen Str. 42 angemietet, wo Räumlichkeiten für Kapelle, Sakristei und Gemeindeveranstaltungen geschaffen werden konnten.

1927
Kauf des heutigen Grundstückes als Kirchbauplatz, da Falkenstein vom Bonifatiuswerk Paderborn als Vorzugsobjekt ausersehen war. Achitekt Willy Meyer aus Dresden erstellte die Pläne für den Bau eines Pfarrhauses mit Kapelle.

15.07.1928
Grundsteinlegung des Pfarrhauses durch Bischof Christian Schreiber.

01.09.1928
Der Seelsorger August van de Weyer verläßt die Falkensteiner Gemeinde und wechselt zur Pfarrei Limbach-Oberfrohna.

01.12.1928
Der Nachfolger Dr. Franz Schwarzbach bezieht das neuerbaute Pfarrhaus.

09.12.1928
Erzpriester Scheuring benediziert zusammen mit Pfarrer Marschner aus Auerbach die Kapelle im Pfarrhaus zu Ehren der „Heiligen Familie“.

03.04.1933
Pfarrvikar Riering löst Pfarrer Dr. Schwarzbach ab.

03.06.1934
Erste Fronleichnamsprozession auf dem Kirchengrundstück.

31.07.1938
Pfarrvikar Riering verläßt Falkenstein, um Pfarrer in Kingenthal zu werden.

03.09.1939
Nach nicht ganz einem Jahr wird Nachfolger Heinrich Beiser als Kriegspfarrer zur Wehrmacht eingezogen. Als Vertretung weilte Kaplan Paul Bursy bis zu seiner Verhaftung am 17.12.1941.

23.06.1945
Dem Falkensteiner Pfarrvikar Musial gelang die Entlassung des der Mainzer Diözese angehörigen Kaplans Neidig aus dem Kriegsgefangenenlazarett in Grünbach bei der amerikanischen Kommentantur zu erreichen.

1946
Bis August übernahm Kaplan Neidig die Vertretung von Pfarrvikar Musial, der nach seiner im Juni 1945 nach Frankfurt nicht mehr nach Falkenstein zurückkehrte. Bis November des Jahres übte Pfarrer Ignaz Folz aus Schlesien die Seelsorge in Falkenstein aus, danach übernahm der neuernannte Pfarrvikar Josef Töppel, bisher Kaplan n Zwickau, die Falkensteiner Seelsorgestelle.

01.01.1953
Die Pfarrei „Zur Heiligen Familie“ in Falkenstein wird errichtet.

1958
Im Oktober verläßt Pfarrer Töppel die Gemeinde Falkenstein.

16.01.1959
Pfarrer Hans Kölble übernimmt die vakante Stelle, die bis dahin vom Lengenfelder Pfarrvikar Franz Link betreut wurde.

29.08.1960
Die Baupolizei genehmigt den Erweiterungsbau der Kapelle, nachdem zuvor die Genehmigung zum Bau einer Holzkirche aus Fertigteilen gescheitert war.

1966
Eine von der Firma Jehmlich in Dresden gebaute Kleinorgel gelangt im August zur Aufstellung.

1981
Im Juli wurde Pfarrer Kölble verabschiedet, um in den Ruhestand zu treten.