Bei teils abenteuerlichen Straßenverhältnissen und noch vereisten Gehwegen trafen sich wieder knapp 20 Gemeindemitglieder im Pfarrsaal Auerbach. An leckeren Speisen und Frühstücksgetränken mangelte es nicht. Frühstücksbegleitend wurde von Teilnehmern unserer Pfarrei an der Bistumswallfahrt nach Rom im Oktober 2025 über diese berichtet. Die unmittelbare Begleitung der Rom-Wallfahrer durch unseren Bischof Heinrich Timmerevers und der anderen Geistlichen des Bistums wurde als einzigartig und sehr angenehm empfunden und die Präsenz der Dresdner Kapellknaben vor Ort ermöglichte eindrucksvolle Gestaltungen der Gottesdienste in der „ewigen Stadt“. Mit großem Interesse verfolgten die Anwesenden die Bildpräsentation. Im Anschluss an den Wallfahrtsbericht gab es noch einige Gelegenheiten, sich über frühere Wallfahrten (auch aus 1984) und Romreisen ungezwungen auszutauschen. Ein gelungener, fröhlicher und glaubensstärkender Vormittag!
Seit den letzten Tagen des alten Jahres 2025 waren die Sternsinger wieder in der gesamten Pfarrei und dem Göltzschtal unterwegs. Nach gemeinsamen Einstimmstunden auf Lieder, Inhalte und Thema zogen die Könige und Sternträger los, um den Segen zu den Menschen und in die Häuser zu bringen. Gesammelt wurde in der diesjährigen Aktion beispielgebend für die Kinder in Bangladesh. Hier unterstützen die Sternsinger ein Caritasprojekt, um Kindern, statt zu arbeiten, eine Schulbildung und damit auch bessere Chancen für eine Ausbildung zu ermöglichen. In dem Sternsinger-Aktionsfilm mit Willi Weitzel, dem bekannten Moderator, wurden das Land, die Verhältnisse und zwei Kinder mit ihren Lebenswegen vorgestellt. Die Sternsinger 2026 machen sich aber auch stark gegen die weltweite Kinderarbeit. Bei den unterschiedlichen Wegstrecken und Fahrten erlebten die Sternsinger neben großzügigen Spenden auch das Gefühl, wie dankbar vor allem unsere älteren, oft alleinlebenden Gemeindemitglieder oder auch Pflegheimbewohner auf den Besuch reagierten. Und wieviel Spaß und Freude miteinander erlebt werden konnte. Der Segen gelangte auch in etliche Rathäuser unserer Region, wo die Amtierenden sich über das Engagement der Kinder für Kinder freuten und informierten. Mit einer zahlenmäßig großen Kinderschar reisten wir letzten Mittwoch wieder nach Dresden in die Staatskanzlei. Zunächst trafen sich über 350 Sternsinger in der Hofkirche. Das war ein Blitzen der Kronen und Sterne. Nach dem Segen unseres Bischofs zogen wir in die Staatskanzlei und einige Gruppen in andere Ministerien, die ebenfalls die Sternsinger zu Besuch haben wollten. Statt des Ministerpräsidenten, der dienstlich verhindert war, begrüßten mit Staatsministerin Frau Kraushaar, Frau Klepsch und Frau Prof. Geiert drei katholische Ministerinnen die Kinder und ihre Begleiter. Die Pfarrei Chemnitz gestaltete den Segen. Wir durften in der 1. Etage der Staatskanzlei singen, den Segen verteilen und Geld sammeln. Dabei „schafften“ wir es diesmal bis in das Büro des Ministerpräsidenten zu seinem Büroleiter. Den ganzen Tag hat uns strahlender Sonnenschein begleitet und die Motivation hochgehalten. Herzlichen Dank all unseren Sternsingern, Königen, die sich in den Ferien und ihrer Freizeit auf den Weg gemacht haben. Ebenso herzlichen Dank allen Begleitern /Begleiterinnen, allen Schneiderinnen, Köchen und mithelfenden Erwachsenen! Nicht zuletzt herzlichen Dank allen Spender und Spenderinnen! Und sollte jemand die Sternsinger verpasst haben und gerne noch sein Haus segnen wollen, Segenspäckchen mit Aufklebern sind noch vorrätig und Anmeldungen für einen Besuch in der kommenden Sternsingeraktion können im Pfarrbüro hinterlegt werden.
Text: D. Stoppok; Bilder: St. Christophorus privat
Am 27.12.25 gab es wieder eine Einladung des Chores nach Auerbach zum alljährlichen Weihnachtsliedersingen. Seit September hatten sich die Sänger und Sängerinnen aus den Gemeinden der Pfarrei vorbereitet. Unter dem immer noch erschwerten Bedingungen eines fehlenden Chorleiters konnten wir mit Unterstützung durch D. Stoppok und A. Männel dennoch das Repertoire vorhandener Lieder auffrischen. Herr Andre Klatte, unser Regionalkantor, unterstützte uns zunächst aus der Ferne, dann auch in 2 Proben. In der gut gefüllten, weihnachtlich geschmückten Kirche erklangen unbekannte Weisen, aber auch gemeinsam gesungene Weihnachtslieder von Chor und Gästen. Besinnliche Texte, gelesen von Joachim Allert, rundeten diese Stunde ab. Das Angebot der Auerbacher Jugend mit Glühwein und Punsch wurde rege in Anspruch genommen und ließ den Einen oder Anderen deutlich länger verweilen. Über die durchweg positive Resonanz des musikalischen Nachmittages hat sich der Chor sehr gefreut und es ist uns ein Ansporn, auch in diesem Jahr wieder ein Weihnachtsliedersingen auf die Beine zu stellen. Und sollte jemand gerne singen, aber noch nicht wissen wo, herzliche Einladung zu unseren Proben, derzeit mittwochs 19:30 Uhr im Pfarrsaal in Auerbach (Bitte wg. Januarpause auf die Vermeldungen achten).
Feierliche Roratemessen mit anschließendem Frühstück in Heiligkreuz Auerbach
Am 03. und 10. Dezember trafen sich Mitglieder unserer Gemeinde in unserer Pfarrkirche Heiligkreuz, um gemeinsam die Roratemesse zu feiern. Der Altarraum war von zahlreichen Kerzen erleuchtet und verlieh dem Gottesdienst eine warme, getragen-festliche Atmosphäre, die alle Anwesenden tief berührte. Es war etwas ganz Besonderes, dass wir alle im Altarraum saßen und dort die heilige Messe feierten.
Im Schein der vielen Lichter wurde diese neue Form des Zusammenseins zu einem intensiven und außergewöhnlichen Erlebnis. Bewegend war, dass wir spontan unsere Fürbitten selbst formulierten. Unsere gemeinsamen Gebete schufen eine spürbare Nähe zu Gott und eine tiefe Verbundenheit untereinander.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es ein gemeinsames Frühstück. Bei Brötchen, Kaffee und guten Gesprächen ließ man die besinnlichen Eindrücke nachklingen und startete gestärkt und frohen Mutes in den Tag – getragen von Gottes Segen.
Am 05.12.2025 kam der Nikolaus zu den Ministranten und Kindern der Gemeinde „ Hl. Familie“ nach Falkenstein. Der Nachmittag begann mit leckeren, von den Kinder gebackenen Plätzchen, Tee, Kaffee und in einer gemütlichen Runde wurden auch Adventslieder gesungen. Endlich war es dann soweit, der Nikolaus kam mit einem Sack voller Geschenke, der für die Teenies und Kinder prall gefüllt war. Bevor es diese gab, erzählte er uns noch eine Geschichte aus seinem Leben. Anschließend wurde jedes Kind einzeln nach vorn gerufen. Die Kinder erfreuten den Nikolaus mit Liedern bzw. kleinen Gedichten und bekamen dann natürlich auch ihr Geschenk. Ein herzliches Dankeschön an den Nikolaus und die Helfer, die alles so schön vorbereitet hatten.
Am 06.12.2025 fand der Gemeinde- und Seniorennikolaus statt. Nach der Hl. Messe gab es im Gemeindehaus ein gemütliches Kaffeetrinken. Die Kinder vom Kinderkreis erfreuten die Senioren mit Liedern, Gedichten und selbst gebastelten Adventsleuchtern, auch wurde mit allen Adventslieder gesungen. Ein Besuch des Nikolaus’ durfte natürlich auch nicht fehlen. Er erzählte eine Geschichte aus seinem Leben und hatte auch noch eine Kleinigkeit für die Kinder in seinem Sack. Ein herzliches Dankeschön an den Nikolaus, die Kinder und die fleißigen Helfer.
Am Nachmittag des 03. Dezember fand im Gemeindesaal in Auerbach die alljährliche Adventsfeier für die Senioren der Gemeinde statt. Die Caritasgruppe hatte alle herzlich eingeladen, und viele sind gekommen, gemeinsam ein paar besinnliche und fröhliche Stunden zu verbringen. Wir freuten uns, auch Gäste aus anderen Gemeinden unserer Pfarrei willkommen zu heißen. Schon beim Betreten des Saals war die liebevolle Vorbereitung zu spüren: festliche Dekoration, warmes Kerzenlicht und liebevoll gedeckte Tische. Plätzchen, Stollen und duftender Kaffee sorgten für eine gemütliche Atmosphäre und adventliche Stimmung. Begrüßt wurden alle von Pfarrer Piechaczek, sowie von der Caritasvorsitzenden, Frau Lindner, die ein besinnliches Adventsgedicht vortrug.
Ein Höhepunkt des Nachmittags war das gemeinsame Singen vieler bekannter Advents- und Weihnachtslieder. Mit Freude und Hingabe stimmten alle ein und ließen den Saal mit vertrauten Melodien unter der Begleitung der Gitarren unserer Gemeindereferentin Frau Ludewig und Frau Stoppok, erklingen. Anschließend wurde gemeinsam gebastelt – und dabei durfte ein Glas Glühwein zur Stärkung nicht fehlen.
Besonders wertvoll waren die vielen herzlichen Gespräche, die an diesem Nachmittag geführt wurden. Die Seniorinnen und Senioren nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen, miteinander zu lachen und auch an jene zu denken, die in diesem Jahr nicht teilnehmen konnten.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die diese schöne Adventsfeier möglich gemacht haben: besonders den Helferinnen und Helfern der Caritas mit ihrem Engagement. Wir erlebten eine rundum gelungene Feier geprägt von Gemütlichkeit, Dankbarkeit und einem starken Miteinander.
Am 10.11.2025 trafen sich die beiden Jugendgruppen der Pfarrei in Falkenstein, um gemeinsam zu kochen. Es wurde gemeinsam gebraten, gebacken und gekocht und die Ergebnisse waren echt lecker. Sogar die Küchen waren tiptop sauber, als alle satt wieder in ihre Wohnorte aufbrachen. Ein kleiner Schritt des Zusammenwachsens.
Am Samstag, 08.11.2025 trafen sich die neun künftigen Erstkommunionkinder und ihre Familien zum ersten Mal. Die Kinder kamen schnell miteinander in Kontakt und beschäftigten sich mit Zeichen der Liebe Gottes. Sie hörten die Geschichte von Noah und erfuhren von der besonderen Zuwendung Jesu zu den Kindern. Die Erwachsenen tauschten sich parallel über ihre Erfahrungen mit Glaube und Kirche aus. Eltern sorgten für einen leckeren Imbiss und zum Abschluss feierten wir gemeinsam mit der Gemeinde Gottesdienst. Im Januar geht es weiter!
Schon am 6.11.2025 beschäftigten sich die Kleinsten im Kükenkreis mit dem heiligen Martin. Sie spielten die legende der Mantelteilung mit Begeisterung nach, buken selbst kleine Hörnchen und verspeisten diese anschließend. Dabei galt: jedes Hörnchen muss geteilt werden! Das hat auch wunderbar geklappt.
Zum Heiligen Jahr wurde durch das Bistum Dresden-Meißen gemeinsam mit einem Reiseveranstalter die Bistumswallfahrt nach Rom organisiert. 14 Vogtländer (11 Gemeindemitglieder aus unserer Pfarrei, 2 von der Pfarrei Plauen und 1 Gast) nahmen daran teil. Insgesamt waren 6 Reisebusse mit ca. 280 Pilgern aus dem Bistum unterwegs mit Zwischenübernachtung in Verona (Hinfahrt) und Torbole (Rückfahrt) –Bild1. In Rom angekommen, besuchten wir die deutsche Nationalkirche Santa Maria dell‘ Anima und feierten den Eröffnungsgottesdienst – Bild2+3. Die gesamte Wallfahrt begleiteten uns unser Bischof Heinrich Timmerevers, Generalvikar Andreas Kutschke, der Organisator Dr. Samuel-Kim Schwope, die Dresdner Kapellknaben mit Domkapellmeister Christian Bonath, viele weitere Seelsorger und die Malteser. Die Ministrantendienste wurden von den Pilgern übernommen. Am Montag feierten wir Gottesdienst im Petersdom, ein absoluter feierlicher Moment, vor dem Grab des Apostels Petrus heilige Messe zu feiern und durchschritten die erste Heilige Pforte – Bild4. Danach fuhren wir zu den nächsten heiligen Pforten, Sankt Paul vor den Mauern mit Paulusgrab, San Giovanni in Laterano mit dem Grab des heiligen Johannes und Santa Maria Maggiore – Bild5-8. Am Dienstag fand eine Wortgottesfeier in der Kathedrale von Palestrina statt. Danach konnten im nahe gelegenen San Pastore unterschiedliche geistliche Angebote wahrgenommen werden – Bild9+10. Am Abend versammelten wir uns zum Komplet (Abendandacht) im Campo Santo Teutonico (deutscher Friedhof) mit Kerzenprozession – Bild11. Mittwoch dann einer der Höhepunkte, Papstaudienz auf dem Petersplatz bei herrlichem Wetter. Auch unser Bistum wurde begrüßt und die Kapellknaben wurden vom Papst nach vorn gerufen und spontan um eine Darbietung gebeten – Bild12-14. Am Mittwochnachmittag konnten unterschiedliche Führungen durch Rom wahrge-nommen werden, an deren Ende ein Gottesdienst in Santa Maria in Trastevere stand – Bild15. Am Donnerstag besuchten wir die Katakomben von Domitilla mit anschließendem Gottesdienst in der Basilika San Sebastiano – Bild16+17. In der Kirche Santa Maria dell‘Anima gaben die Kapellknaben am Donnerstagnachmittag ein Konzert. Dr. Bruno Kahl, Botschafter Deutschlands beim Heiligen Stuhl war anwesend und würdigte die Leistung der DD-Kapellknaben und ihren Leiter, Domkapellmeister Christian Bonath. Gemeinsam mit den Kapellknaben und Pilgern konnte ein „Pilgerchor“ gebildet werden und begleitete einige Gottesdienste – Bild18+19. Freitag früh traten wir dann etappenweise die Heimreise an. Den Abschlussgottesdienst feierten wir in der Kathedrale von Arezzo und übernachteten in Torbole am Gardasee – Bild20+21. Wir Vogtländer hatten es komfortabel, weil wir beim Start als letzte zugestiegen (6 Uhr in Plauen) und bei der Ankunft als erste ausgestiegen sind (gegen 20 Uhr). Rom 2025 war ein absolutes Ereignis für uns alle. Es war eine wirklich gut organisierte und gelungene Reise. Ein besonderer Dank gilt unseren beiden Busverantwortlichen, Pfarrer Winfried Kuhnigk, Diakon Karim Gehrmann, den Kapellknaben und dem Bistum für die Organisation und Mitfinanzierung der Logistik. Das Pilgerheft mit stolzen 400 Seiten war uns ein unentbehrlicher Begleiter. Soviel gebetet, gesungen und Gottesdienst gefeiert in so kurzer Zeit hat sicherlich bisher von uns niemand vorher. Wir grüßen alle mit: „Rom 2025“ – Bild22-24. Text und Bilder: V. und S. Berndt
Am 22.09.2025 erfolgte die erste Stadtratssitzung mit dem neuen Bürgermeister Michael Heuck von der Bürgerinitiative Lengenfeld e.V. (BIL) in Lengenfeld. Vorher fand in der Aegidius-Kirche Lengenfeld eine ökumenische Andacht mit der Bitte um den Segen Gottes für die Ausübung des verantwortungsvollen Amtes statt. Die Ev.-luth. Pfarrerin Inge Theilemann und die Gemeindereferentin Barbara Ludewig von unserer Pfarrei gestalteten diese Andacht. Teilnehmer aus allen Bereichen der Bürgerschaft Lengenfelds waren zahlreich vertreten. Stadträte, Gemeindemitglieder der anderen christlichen Kirchgemeinden und der katholischen Gemeinde, der BIL und viele Bekannte aus Vereinen und Familie waren gekommen. Bemerkenswert, dass ein Bürgermeister vor seiner Vereidigung die Kirche zum Gebet aufsucht, um Gottes Segen zu erhalten. Diesen Segen wollen wir für Michael Heuck erbitten.
Am Sonnabend, den 20. September fand in Falkenstein das diesjährige Pfarreifest statt. Das Wetter spielte mit und bescherte uns nochmals einen Hochsommertag. Gegen 14 Uhr starteten wir mit einem Kaffeetrinken und einer tollen Kuchenauswahl. Die Falkensteiner Jugend beteiligte sich mit frischgebackenen Waffeln. Neben Glücksrad und Kinderschminken konnten die Kleinen und Großen auch noch Verschiedenes basteln. Unsere zwei großartigen Moderatoren René und Jan führten locker durch das Programm. Die Lose für unsere Tombola waren schnell verkauft und auch die Preise schnell ausgegeben. Eine weitere kleine Aufgabe gab es für zehn Teams, die Bibelsprüche mithilfe einiger Requisiten nachstellen sollten. Im Anschluss an den Gottesdienst konnte man gemeinschaftlich die Bibelsprüche auf der Leinwand erraten. Ein unterhaltsamer Höhepunkt war auch die kleine Spielrunde, bei der vier Vertreter aus Auerbach, Falkenstein und Reichenbach gegeneinander antreten mussten. Es galt Geschicklichkeit, Balance und Schnelligkeit zu beweisen. Die Mannschaft aus Falkenstein ging als klarer Sieger vom Platz und durfte den “goldenen“ Wanderpokal erstmals in Empfang nehmen. Doch im nächsten Jahr hoffen die anderen Mannschaften auf eine Revanche. Nach dem festlichen Gottesdienst gab es noch ein herzhaftes, dank der viele mitgebrachten Salate, sehr vielseitiges Abendbrot. Der laue Sommerabend neigte sich bei vielen guten Gesprächen dem Ende zu. Nochmals im Namen des Pfarreirates allen ein vergelt´s Gott, die bei Vorbereitung und Durchführung dieses schönen Festes geholfen haben.
Am 14.09.25 kam das Pilgerkreuz zu einem feierlichen Gottesdienst nach Klingenthal um dann am darauf folgenden Sonntag in Falkenstein zu sein. So machten sich fünf Klingenthaler am 18.09.25 gegen 9:30 Uhr auf den Weg. Das Pilgerkreuz gut und sicher in einem Rucksack untergebracht ging es bei schönen Herbstwetter ca. 14 km durch den Wald in Richtung Muldenberg. Die himmlische Ruhe mit der Morgensonne hat uns die nötige Pilgerstimmung geschenkt. Das unser Pilgerweg mit bzw. ohne Kreuz nicht immer geradeaus geht, erkannten wir als Forstarbeiten uns über Umwege ans Ziel führte. „Statio“ machten wir an schönen Wanderhütten und nahmen uns unser Pilgerheft zur Hand. Natürlich stärkten wir uns auch. Ich bin hier mit Deinem Kreuz und will mich ein wenig ausruhen, Du streckst mir Deineoffenen Arme entgegen und gibst mir neue Hoffnung! Gegen 15.00 Uhr waren wir am Ziel und übergaben das Pilgerkreuz an Familie Klemens. Für uns bleibt es ein unvergessliches Erlebnis.
Zwischen dem 07. und 13.09.2025 war das Pilgerkreuz unseres Bistums zu Gast in den Gemeinden Treuen und Lengenfeld.Die Kreuzikone von San Damiano, welche uns im Bistum in Form einer Nachbildung begleitet, zeigt Christus mit offenen Armen: Er lädt uns ein, bei ihm zu verweilen, unser Leben vor ihn zu bringen und seine verwandelnde Liebe anzunehmen. Gemeindemitglieder aus Treuen nahmen nach dem Verabschiedungsgottesdienst von Pfarrer Reichl das Pilgerkreuz in Reichenbach in Empfang und gaben ihm ein würdiges Zuhause. Am Nachmittag des 09.09.2025 gestalteten sie eine kleine Andacht auf ihrer Terrasse bei herrlichem Spätsommerwetter und luden Katholiken aus ihrem Ort und Lengenfeld zum gemeinsamen Beten und Singen vor dem Kreuz dazu ein. Anschließend entstand noch eine gesellige Runde bei Kaffee und Kuchen der Gastgeber und netten Gesprächen. Die Lengenfelder Gemeindemitglieder übernahmen das Kreuz danach und beherbergten es bis zum 13.09.2025 in ihrer Kirche St. Heinrich im Altarraum für Gelegenheiten zum Innehalten vor Jesu Kreuz. Zum Gottesdienst in Treuen am 13.09.2025 wurde das Kreuz von Pfarrer Piechaczek entgegengenommen zu weiteren Möglichkeiten für Begegnungen im Glauben in der Pfarrkirche „Hl. Kreuz“ in Auerbach und unseren Gemeinden im oberen Vogtland. Text: V. Berndt, Bilder: P. Plohmann und S. Berndt
Am Sonntag, den 07.09. 2025 verabschiedeten wir Pfarrer Reichl im Rahmen eines fröhlich- festlichen Gottesdienstes in seinen wohlverdienten Ruhestand. 10 Jahre lang wirkte er als Pfarrer in St.Marien Reichenbach und in den letzten 5 Jahren auch in der Gesamtpfarrei St. Christophorus Auerbach. In seiner Abschiedspredigt erzählte er unter anderem von seinem Arbeits- besser Berufungsweg. Die vorherigen Stationen als Kaplan und Pfarrer, zweimal von der Hochwasserkatastrophe mitbetroffen in Grimma und im Kloster Marienthal, Zerstörung und dennoch hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. An seiner Seite die Gottesmutter Maria, welche in den Gemeindenamen/Patrozinien immer wieder seinen Weg kreuzte, nicht zuletzt hier in Reichenbach. Für Andere Dienst zu tun, da zu sein, das durften wir mit Ihm erleben. Die Kinder der Kinderkirche, bei tollen RKW-Wochen, aber auch sein offenes Herz für die Senioren, für die Kranken, nicht zuletzt auch für die Christen in der Ökumene. Und so hatte sich zur musikalischen Ausgestaltung ein „Projektchor“ mit Sängern und Musikern aus der Pfarrei und der Ökumene gefunden, der den Gottesdienst gestaltete. Wegbegleitende Mitbrüder hatten sich nach Reichenbach aufgemacht, ebenso wie Familienangehörige. Es gab herzliche Gruß- und Dankesworte aus der Lokalpolitik und vom Dekan. Und auch die Caritas Vogtland bedankte sich mit blumigen Grüßen für sein Wirken als Caritasbeauftragter. Die Kinder überreichten einen bunten Segensschirm für alle Eventualitäten. Die Gemeinde Reichenbach verabschiedete ihren Pfarrer mit einem besonderen Erzgebirgsgruß, einen Schwibbogen mit dem Motiv der Marienkirche zu Reichenbach. Und die Pfarrei hatte seinen Wunsch nach einem neuen Kühlschrank nicht überhört und dafür gesammelt. Zum anschließenden Beisammensein im Pfarrgelände mit der Musikkapelle, Grillsachen und Salaten sind viele Gäste geblieben und ließen den Nachmittag gemeinsam ausklingen. Danke all jenen, die diesen Tag vorbereitet haben! Und auch wenn Wehmut mitschwingt, wir wünschen Ihnen als „Bürger Josef“ einen guten Start im Rentnerleben. Bleiben Sie gesund, neugierig und Maria nahe.
In der letzten Sommerferienwoche fand auch in diesem Jahr wieder die Religiöse Kinderwoche (RKW) in Falkenstein statt. Das diesjährige Motto lautete „Herzenssache – Die Psalmen-RKW“. Rund 40 Kinder und Jugendliche nahmen teil und beschäftigten sich fünf Tage lang mit den Psalmen – alten Gebeten aus der Bibel, die auch heute noch in vielen Lebenssituationen helfen können. Im Mittelpunkt standen dabei verschiedene Gefühle, die durch die Psalmen aufgegriffen werden. An jedem Tag wurde ein anderes Thema behandelt: Freude, Trauer, Schuld, Mut und Dankbarkeit. Unterstützt wurde das Programm durch drei Anspielpersonen: Julia, Jonathan und David, ein Gitarrenspieler, die die Themen in kurzen Szenen einleiteten. Am Montagmorgen begann die Woche mit dem ersten Anspiel und dem Thema „Wenn mein Herz klopft“. Die Kinder lernten die Hauptfiguren kennen und begaben sich anschließend auf einen Stationsweg zu Psalm 23 – „Der gute Hirte“. Dort erfuhren sie Grundlegendes zu den Psalmen, lernten sich gegenseitig kennen und entdeckten die besondere Form des Betens. Nach dem Mittagessen, das wie immer von den Küchenfrauen frisch zubereitet wurde, folgte ein Spielenachmittag mit Dosenwerfen, Schwungtuch, Wikingerschach und Seilspringen. Der Tag endete mit dem gemeinsamen Abschluss in der Kirche, bei dem die Gruppen ihre Ergebnisse vorstellten. Der Dienstag widmete sich dem Thema Freude. Grundlage war Psalm 150, das „große Halleluja“. In den Gruppen wurde besprochen, was Freude auslöst und wie man sie ausdrücken kann. Am Nachmittag öffnete die Bastelstraße. Dort konnten die Kinder Seife gießen, Speckstein schleifen, Instrumente bauen oder Anti-Stressbälle herstellen. Am Mittwoch – traditionell der Ausflugstag – ging es mit dem Bus nach Grünheide in den Kletterpark. Passend zum Tagesthema „Wenn mein Herz schmerzt“ konnten die Kinder nicht nur körperlich eigene Grenzen erfahren und überwinden, sondern sich auch mit Psalm 22 auseinandersetzen – einem Psalm, der von Verlassenheit und Schmerz spricht. Dabei wurde deutlich, dass Klage und Traurigkeit ihren Platz im Gebet haben dürfen – und dass Gott gerade in diesen Momenten nahe sein kann. Der Ausflug war für viele ein echtes Highlight, bei dem Mut, Gemeinschaft und Spaß im Vordergrund standen. Donnerstag ging es um Schuld, Reue und Vergebung – angelehnt an Psalm 51. Die Kinder setzten sich mit Situationen auseinander, in denen etwas schiefgegangen ist, und erfuhren, wie wichtig Vergebung ist. Am Nachmittag stand dann das große Geländespiel auf dem Programm, diesmal organisiert von unseren jungen Helfern: In vier kleinen Gruppen machten sich die Kinder auf, um rund um den Lochstein und die Talsperre verschiedene Aufgaben zu lösen. Dabei war nicht nur Köpfchen gefragt, sondern auch Teamgeist. Der Freitag stand unter dem Thema Dankbarkeit. Grundlage war Psalm 30 – „Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt“. Die Kinder blickten auf die Woche zurück und bereiteten den Abschlussgottesdienst vor. Jede Gruppe übernahm eine Aufgabe, ob Lesung, Musik oder Fürbitten. Zum Abschluss gab es für alle das traditionelle Eis, das bei sonnigem Wetter genossen wurde. Ein herzliches Dankeschön gilt wie in jedem Jahr unseren fleißigen Küchenfrauen, die mit großem Einsatz und viel Liebe gekocht und uns Tag für Tag mit köstlichen Mahlzeiten versorgt haben. Ebenso danken wir allen Helferinnen und Helfern, die mit großem Engagement dazu beigetragen haben, dass die Kinder eine unvergessliche Woche erleben durften. Und natürlich ein großes Dankeschön an alle Eltern, die uns ihre Kinder anvertraut haben und damit diese Woche erst möglich gemacht haben. Text: Paul Kapitän und Alina Walzel
Zeitz./Vogtland. Am 17. Juli 2025 feierte Pfarrer em. Ferdinand Kohl im Dom St. Peter und Paul zu Zeitz sein 70. Priesterweihejubiläum – ein außergewöhnliches Ereignis, das tiefe Dankbarkeit, Verbundenheit und Freude auslöste. Der feierliche Dankgottesdienst wurde gemeinsam mit zahlreichen Priestern, Weggefährten, Freunden und einer großen Gemeinde von Gläubigen begangen.
Neben der Familie des Jubilars waren viele Gemeindemitglieder aus Zeitz sowie zahlreiche Gläubige aus den früheren Wirkungsstätten von Pfarrer Kohl gekommen, um ihm ihre Anerkennung und Verbundenheit zu zeigen. Besonders stark vertreten waren Delegationen aus der Pfarrei St. Christophorus Auerbach mit den Orten Klingenthal und Falkenstein, aus Zwickau-Planitz, Bretnig sowie aus dem tschechischen Kraslice.
Den Festgottesdienst feierte Pfarrer Kohl gemeinsam mit vielen Mitbrüdern, die ihn auf seinem priesterlichen Weg begleitet haben. Unter ihnen waren Pfarrer Ulrich Dombrowsky aus Dresden, Dekan Martin Kochalski aus Plauen, Pfarrer Vinzent Piechaczek, Pfarrer Josef Reichel, Pfarrer Bernd Fischer aus Chemnitz, Pfarrer Konrad Köst aus Altenburg, Pfarrer Sebastian Gräser aus Flöha sowie die emeritierten Pfarrer Alexander Kenke und Peter Forst aus Kraslice.
In seiner bewegenden Festpredigt erinnerte Dekan Martin Kochalski daran, dass das Priestersein ein Dienst an der Freiheit ist – ein Dienst, der nicht endet. „Priestersein kann man nicht ablegen oder zurückgeben. Es geht in Fleisch und Blut über.“ Genau das habe Pfarrer Kohl in seinem über sieben Jahrzehnte langen Wirken überzeugend vorgelebt und glaubwürdig Zeugnis gegeben. Zum Abschluss rief Dekan Kochalski dazu auf, mutig um geistliche Berufungen zu beten: „Nehmen wir unseren Mut zusammen, für Priester zu beten – damit Hoffnung verkündet wird und unsere Gemeinden vor Ort lebendig bleiben.“
Die Liturgie, die musikalische Gestaltung und das herzliche Miteinander beim anschließenden Empfang spiegelten die Dankbarkeit vieler Menschen wider, die Pfarrer Kohl auf seinem langen Weg begleitet und durch ihn geistlich geprägt wurden.
Das 70. Weihejubiläum ist ein Zeichen der Treue – zur Kirche, zu den Menschen und vor allem zu Gott. Wir danken Pfarrer em. Ferdinand Kohl für sein Wirken und wünschen ihm weiterhin Gottes reichen Segen!
Bei hochsommerlichem Wetter (schon etwas Besonderes in diesem Sommer) startete am Montag die RKW. 20 Kinder waren dabei und ausreichend Mitstreiter für Küche und die bunte Arbeit mit den Kindern. Inhaltlich ging es darum, die eigenen Gefühle in allen Lebenslagen im Gebet zu Gott zu bringen. Dabei halfen uns nicht nur Psalmen, sondern auch Geschichten, die David aus seinem Leben erzählte und die von Unsicherheit, Freude, Verzweiflung, Schuld und Dank handelten. Neben der katechetischen Dimension war Raum für Spielen, Basteln, Singen/Musizieren, leckeres Essen und anderes mehr. Beim Ausflugstag nach Schöneck meisterten wir heldenhaft die 39 Grad, während uns das Wetter beim geplanten Badenachmittag ein Schnippchen schlug: es war kalt und regnete. Am Freitagnachmittag konnten wir den Eltern einen kleinen Einblick in die vergangene Woche geben und am Sonntag feierten wir mit der Gemeinde einen bewegten und fröhlichen Gottesdienst. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle direkten Mitstreiter, aber auch an Kuchenbäckerinnen, den Eismann, die Unterstützer bei Auf-und Abbau bzw. Rasenmähen und nicht zuletzt die Beter im Hintergrund. Überlegen wir weiter, wie wir die RKW künftig gestalten können, damit sie ein wertvolles Highlight für unsere Kinder und Gemeinden bleiben kann. Barbara Ludewig
Am Sonntag dem 29.06. 25 folgte eine kleine, hitzeerprobte Gruppe der Einladung zur Exkursion auf dem Grünen Band mit Thomas Findeis. Als langjähriger Mitarbeiter der Naturschutzbehörde im Vogtlandkreis hatten wir in ihm einen Experten, der uns nicht nur Wissenswertes zur Entstehung dieses deutschlandweiten Naturschutzprojektes mitteilte, sondern auch einen, der Flora und Fauna in diesem Gebiet kannte, „wie seine Westentasche“. Wir starteten unseren Rundweg in Sachsgrün. Und wenn Thomas bei der Erzählung zum Aufbau der Grenzanlagen einen Vogel zwitschern hörte, wurden wir sofort ins Ornithologische geholt, aufgeklärt, wer da flog und trällerte und mit einem kurzen Schwenk waren wir wieder bei der Historie. So erfuhren wir, dass in den Monaten nach der Grenzöffnung die Landkreise Hof und Plauen schon vordachten und ein Naturschutzgebiet in der Grenzregion vorantrieben. Faszinierend, wieviel und welche Sorten Grässer es allein dort gibt- für die meisten Zuhörer von uns erstmal nur „Wiese am Wegrand“… Wir lernte den „Teufelsabbiss“ kennen. Eine Pflanze, die alleinig für den Goldenen Scheckenfalter (Schmetterling) als Raupengespinstablageort dient und kaum noch in Sachsen vorkommt. Wir sahen Schachbrett-Schmetterlinge, lernten von Heckenbuschpflege, hörten Goldammer, Neuntöter und andere Vögel. Nach guten zwei Stunden unterwegs auf dem Kolonnenweg bzw. Rundweg um den Fuchspöhl waren wir nicht nur sonnengebräunt, sondern um einiges schlauer, was Naturschutz, Grenzgebiet, Engagement und Herzblut miteinander verbindet. Herzlichen Dank an Thomas Findeis, der sich trotz Hitze und überschaubarer Anmeldungszahl mit uns auf den Weg machte(!!) und versprochen hat, wieder einmal hierhin einzuladen.
Das Hochfest der Apostel Petrus und Paulus – ist ein besonderer Tag im Kirchenjahr, der nicht nur den beiden großen Säulen der Kirche gewidmet ist, sondern auch der gelebten Gemeinschaft. Früh aufzustehen hat sich gelohnt, denn die Liturgie zum Fest Peter und Paul war feierlich, tiefgründig und zugleich lebensnah. Die Worte des Evangeliums haben in Erinnerung gerufen, wie Petrus und Paulus – so unterschiedlich sie waren – durch ihren Glauben und ihre Hingabe die junge Kirche geprägt haben. Zwei Menschen, die auf ihre Weise Mut, Vertrauen und Gemeinschaft gelebt haben – und gerade deshalb zu Patronen eines jeden wurden, der in der Kirche Heimat sucht. Nach der Messe ist die Stimmung heiter. Der Kirchenkaffee – ein liebgewonnenes Zusammentreffen nach jeder sonntäglichen Frühmesse, lud ein, noch zu bleiben. Er ist ein Zeichen der Beständigkeit in unserer schnelllebigen Welt. Was zunächst nur mit einer einfachen Tasse Kaffee begann, wurde schnell zum Ort echter Begegnung. Man tauschte sich aus, hörte zu, lachte, verabredete sich für kommende Veranstaltungen – oder blieb einfach sitzen und genoß die Gemeinschaft. Für viele ist dieser Moment nach der Messe genauso wichtig wie die Liturgie selbst: ein Ort des Miteinanders, der Offenheit, der Nähe. Ein Stück gelebter Kirche im Alltag. So klang dieser kurze Augenblick der Gemeinsamkeit langsam aus – mit leeren Tassen, warmen Herzen und einem guten Gefühl. Und mit der Vorfreude auf die nächste sonntägliche Frühmesse, wenn es wieder heißt: Messe feiern – und danach beim Kirchenkaffee einfach beisammen sein. Danke allen, die an der Vorbereitung beteiligt waren.
Am Sonntag, dem 22.06.2025 wurde im Gemeindeteil Reichenbach mit einem festlichen Gottesdienst das Fronleichnamsfest gefeiert. Pfarrer Reichl führte in seiner Predigt die Bedeutung des Festes aus. Er machte deutlich, dass Leib Christi einerseits das eucharistische Brot bezeichnet und andererseits auch die Gläubigen, die Gemeinde mit Jesus Christus als Haupt. Bei strahlendem Sonnenschein wurde mit Liedern und Gebeten bei einer Prozession das Allerheiligste zum Altar im Pfarrgarten und anschließend wieder zurück in die Kirche getragen. Dabei begleiteten wieder einige Bläser der ev. Kirche die Lieder. Die Erstkommunionkinder waren noch einmal eingeladen in ihrer Erstkommunionskleidung zu kommen und bei der Prozession, zusammen mit den Kindern der Kinderkirche, Blumen zu streuen. Die Kinder, die ihre eigene kindgerechte Katechese hatten, haben ein Blütenbild gestaltet, welches den Altar im Pfarrgarten schmückte. Als im Kindergottesdienst eine Monstranz gezeigt wurde, erkannten die Kinder darin eine Sonne oder ein Kreuz. Der 4- jährige Jakob war felsenfest überzeugt, dass die Monstranz wie eine Lupe aussieht. Er meinte das Glas, hinter das die Hostie kommt und weitergedacht ist es ein wertvoller Gedanke. Mit einer Lupe kann man genauer sehen und seinen Blick fokussieren. Wie passend zu Fronleichnam, auf Christus schauen oder wie Pfarrer Reichl in der Predigt sagte – Christus als die Mitte, um ihn nach außen zu tragen. Am Schluss des Gottesdienstes wurde unserem Chorleiter Josef Kolodziej das Zeugnis für den Abschluss der kirchenmusikalischen D-Ausbildung im Fach Chorleitung im Bistum Dresden-Meißen überreicht. Josef begann im Herbst 2023 mit dieser Ausbildung und legte die Prüfung am 02.06.2025 in Reichenbach mit dem Chor, den er seit 9 Jahren leitet, ab. Auch etliche Sänger aus Auerbach und Falkenstein sind zur Prüfung gekommen, um für dieses Ereignis einen großen Chor zu bilden. Nach dem Gottesdienst gab es wieder leckere Speisen vom Grill, mitgebrachte Salate und kühle Getränke. Mit einem frohen Beisammensein klang unser diesjähriges Fronleichnamsfest aus. Text: D. Kolodziej Fotos: St. Berndt
Am 22. Juni 2025 feierten wir mit Gästen in festlichem und zugleich herzlichem Miteinander das Fronleichnamsfest. Nach der heiligen Messe in der Kirche wurde bei herrlichem Wetter das Allerheiligste mit der Prozession in den Pfarrgarten getragen. Die Erststkommunionkinder streuten Blumen auf diesem Weg. Die Kirche und der Altar wurden mit vielen Blumen, die aus den Gärten unserer Gemeindemitglieder gespendet wurden, geschmückt. Zur Prozession und anschließend am Altar in der freien Natur, sangen und beteten wir. Zum Abschluß erhielten wir mit der Monstranz den feierlichen Segen. Im Pfarrgarten haben wir gemeinsam Mittag gegessen – ein geselliges Beisammensein bei guter Stimmung. Es wurde gegrillt, Kuchen und Salate wurden reichlich gespendet – ein schönes Zeichen der Gemeinschaft und Beteiligung. Ebenfalls standen Kaffee und Getränke zur Auswahl bereit. Der Blumenschmuck, die Organisation des Grillens, die Getränkestände, die Bestuhlung und die vielen kleinen Handgriffe, die ein solches Fest erst möglich machen – all das verdanken wir den fleißigen Helferinnen und Helfern, die sich für diese Vorbereitungen bereits am Samstag und früh zeitig vor der Messe getroffen haben. Herzlichen Dank nochmals an Alle, die zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen haben!
Samstag früh starteten wir vollbesetzt mit zwei Auto’s in die „Große Bergstadt“. Nach vier Jahren Pause gab es endlich wieder ein Ministrantenfussballturnier. Zwölf Mannschaften aus Dresden, Chemnitz, Leipzig, Freiberg und Auerbach traten an, um den Wanderpokal zu erringen. Dabei waren die Mannschaften schon in der Auswahl ihrer Teamnamen sehr kreativ (FC Weihrauch, Carolakicker, Fifty-Fifty, Antoniusjünger oder AStralkörper). Gut organisiert von den Freibergern mit dem Bistumsjugendseelsorger Michael H. Kreher und Dr. Peter Themann ging es gleich 10:00 Uhr los, parallel auf dem Rasenplatz mit überdachter Tribüne. Gespielt wurde jeder gegen jeden innerhalb einer Gruppe. Bis dahin hatten die Vogtländer ihren Kasten sauber gehalten und zogen als Favorit in das Semifinale ein. Pfarrer V. Piechaczek und drei Fan’s unterstützten lautstark die Spieler. Aufgrund des Zeitverzuges und der doch ordentlichen Hitze wurden die Spieldauern dann auf 10 min verkürzt. Nach einem kurzen Moment der Unaufmerksamkeit gerieten unsere Kicker in einen 1:0 Rückstand, kämpften toll, erzielten aber leider keinen Ausgleich mehr. So blieb am Ende ein 3. Platz, der nach kurzer Enttäuschung dann als Ansporn für das nächste Jahr gesehen werden kann. (Bitte den 20.06.26 schon mal für alle fußballspielenden und fußballbegeisterten Mini’s vormerken!). Da ein Team sechs Spieler benötigte und auch nur sechs Spieler mitgefahren sind, gab es keine Auswechseloptionen. Deshalb ganz herzlichen Dank an alle unsere Spieler, die tapfer gekämpft und bei der Hitze ohne große Verletzungen durchgehalten haben! Dank auch den mitfahrenden Daumendrückern und auf ein Neues nächstes Jahr!
In diesem Jahr waren wir vom 23. bis 25. Mai im Christlichen Gästehaus Bibelheim Kottengrün. Fast niemand war bereits einmal in diesem Ortsteil von Werda, obwohl er nur 15 km von Auerbach entfernt liegt. Ein idyllisch gelegenes, wunderschön eingerichtetes Haus empfing uns, 32 Personen, die wir aus den verschiedenen zur Pfarrei St. Christophorus gehörenden Orten kamen. Selbst 3 Jugendliche aus Indien waren dabei, Kinder, Berufstätige und Senioren. Das Wochenende stand unter dem Leitmotiv des Heiligen Jahres: „Pilger der Hoffnung – Rettungsanker Hoffnung“ Nach dem köstlichen Abendessen machten wir uns erste Gedanken darüber, was Hoffnung für uns als Christen bedeutet. In einer mit viel Bewegung verbundenen Vorstellungsrunde erfuhren wir so manches Interessante voneinander, z. B., wo man gern mal Urlaub machen würde. Nach einem Abendimpuls fuhren einige zum Schlafen nach Hause. Auch das ist möglich, wenn der Weg nicht so weit ist. Andere saßen dann noch zusammen, um miteinander zu erzählen. Das miteinander sprechen ist an solch einem Wochenende immer etwas Wunderbares. Am Samstag begannen wir mit einem Morgenimpuls aus Indien. Am Vormittag setzten wir uns wieder mit dem Thema Hoffnung auseinander. Was lässt uns hoffen in einer Zeit, in der viele Menschen Ängste äußern und pessimistisch in die Zukunft blicken? So wie das Kreuz den Glauben, das Herz die Liebe symbolisiert, steht der Anker für die Hoffnung und Zuversicht. Ein Anker steht für Stabilität und Halt. Christen gibt auch in schwierigen Situationen der Glaube und das Gebet um Gottes Hilfe Halt und Hoffnung. Am Nachmittag machten wir einen ausgedehnten Spaziergang durch die frühlingshafte Natur in Richtung Einberg. Es ist der Hausberg von Kottengrün und Werda. Als die Bäume noch nicht so hoch waren, sollte man vom Aussichtspunkt weit ins Bayrische und ins Elstertal blicken können. Zurück im Bibelheim hatte Regina Blechschmidt ein besonderes Angebot für uns – malen. Die meisten hatten schon eine Ewigkeit keine Farbstifte mehr in der Hand – kurz die Idee, vielleicht zum Nachmachen: Jeder malt etwa 1 Minute mit bis zu 3 Farben etwas Futuristisches auf ein Zeichenblatt, und gibt es dann an den Nächsten weiter, der das bereits Gemalte wiederum etwa 1 Minute lang ergänzt, und es dann weitergibt. Das Ganze geht so lange, bis das Ausgangspapier wieder bei seinem „Erstbemaler“ ankommt. Es war sehr lustig. So lustig ging es nach dem Abendbrot-Buffett weiter, mit Beiträgen unserer Teilnehmer. Es gab Sketche, musikalische Beiträge unserer Kinder und Jugendlichen mit Gitarre und Klavier, Spiele und Rätselraten. Wir haben natürlich sehr viel gesungen. Auch diesen Abend ließen wir im „Roten Salon“ ausklingen. Am Sonntag haben wir in Kleingruppen den Gottesdienst vorbereitet und gemeinsam gefeiert. Interessant war, das Evangelium einmal auf indisch zu hören. Mittag: Noch ein letztes Mal zusammen gegessen – wie herrlich, wenn man nicht selbst zu kochen braucht. Unser aller Dank gilt sowohl den Mitarbeitern des Christlichen Gästehauses Bibelheim als auch unserer Gemeindereferentin Barbara Ludewig und Herrn Pfarrer Piechaczek für das sehr schöne Wochenende.
Am Dienstag, 20.5.25 fand in Klingenthal der „normale“ Werktagsgottesdienst statt. Ungewöhnlich viele Christen aus Klingenthal, Zwickau, Kraslice sowie der gesamten Pfarrei St. Christophorus feierten mit, um mit Herrn Pfarrer Kohl trotz der Kurzfristigkeit seinen Abschied aus Klingenthal würdig zu feiern und Danke zu sagen. 14 Jahre hat er als Ruheständler gewirkt, mit einem offenen Herzen für die Menschen, für die Ökumene, für ein miteinander über Grenzen hinweg. Ihm einen guten Umzug und Start in den weiteren Lebensabschnitt in Zeitz!