Religiöse Kinderwoche in Reichenbach vom 26.-30.07.2021

Eine spannende und spaßige Kinderwoche mit dem Thema „Helden gesucht“ erlebten Kinder von der 1. bis zur 7. Klasse bei der RKW in Reichenbach. Echte Helden aus dem alten und neuen Testament, aber auch aus noch nicht so lang zurückliegender Zeit haben die Kinder jeweils von Montag bis Mittwoch im Anspiel kennengelernt und sich in der Katechese näher mit den Personen beschäftigt. Schnell wurde herausgefunden, dass die Helden, wie Ester, Veronika oder Stephanus ihre Eigenschaften wie mutig, stark, tapfer, mitfühlend, klug und gerecht vor allem für andere einsetzten. Am Donnerstag haben dann die 33 Kinder und 9 Helfer an verschiedenen Stationen versucht, ihre eigenen Heldeneigenschaften herauszufinden, um diese ebenso für andere einzusetzen. „Du sollst ein Segen sein“ und „Geht in alle Welt“ – diese Worte aus der Heiligen Schrift gelten auch für uns, ganz gleich ob Kind oder Erwachsener. Wir sind gesandt unsere Gaben = Heldeneigenschaften in unserem Umfeld einzusetzen.

Natürlich kamen auch Spiel, Spaß, Singen und Basteln bei der RKW nicht zu kurz. Am Mittwoch erlebten die Teilnehmer einen interessanten Ausflugstag. Auf Erkundungstour 80 m unter der Erde in einem Bergwerk in Waschleite im Erzgebirge konnten die Kinder etwas über die Arbeit der Bergleute damals erfahren. Am Freitag endete die RKW mit einem gelungenem Abschlussfest.

Bild: Josef Reichl Text: Dorit Kolodziej

Falkensteiner Gemeinde Heilige Familie tritt der „Allianz für die Schöpfung“ bei

„Unsere Schwester, Mutter Erde, […] schreit auf wegen des Schadens, den wir ihr aufgrund des unverantwortlichen Gebrauchs und des Missbrauchs der Güter zufügen, die Gott in sie hineingelegt hat.“ Papst Franziskus in seiner Enzyklika Laudato si’

Falkenstein. Die „Allianz für die Schöpfung“ wurde vom Katholikenrat im Bistum Dresden-Meißen am 5. September 2020 ausgerufen. Bei einem festlichen und thematischen Gottesdienst ist die Falkensteiner Gemeinde „Heilige Familie“ der Auerbacher Pfarrei St.-Christophorus am gestrigen  Sonntag dieser Allianz beigetreten. Mit dem Beitritt verpflichten sich die Mitglieder, das Thema Umweltschutz kontinuierlich in der kirchlichen Öffentlichkeit im Bewusstsein zu halten. Die Selbstverpflichtung wird nicht kontrolliert, soll aber zu einer stärkeren Selbstreflexion des eigenen Lebensstils und Konsumverhaltens beitragen.
So verpflichten sich die Mitglieder der Allianz unter anderem dazu, „durch eine veränderte Lebensweise“ zum Umweltschutz beizutragen, den Verbrauch von Ressourcen „durch konkretes und umsichtiges Handeln“ zu reduzieren und die Energiewende „durch politisch-gesellschaftliches Engagement“ zu unterstützen. Auch das Gebet „für die Bewahrung der Schöpfung“ gehört zum Sechs-Punkte-Plan.
In seiner Predigt verwies Pfarrer Ralph Kochinka auf drei wesentliche Punkte, die auch in der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus aus 2015 zu den wesentlichen Inhalten zählen: Maß halten, Solidarität weltweit üben und Schöpfungsspiritualität leben. Wir müssen unseren Konsum überdenken. Immer mehr zu wollen, führt nicht automatisch zu einem glücklicheren und erfülltem Leben. Unser hoher Lebensstandard darf nicht weiter wie bisher zu Lasten anderer Menschen und unserer Mitwelt führen.
Der Beitritt zur Allianz ist nur der erste Schritt eines Prozesses, der das Leben in der Gemeinde nun dauerhaft begleiten soll. Konkrete Schritte des Handelns aber auch das Gebet für die Schöpfung und für diejenigen, die gestaltend auf unsere Gesellschaft einwirken, sollen diesen ersten Schritt mit Leben erfüllen. Bereits im Frühjahr pflanzten deshalb Gemeindemitglieder einen Spitz-Ahorn vor der Falkensteiner Kirche als Ersatz für einen abgestorbenen Straßenbaum – ein Symbol, welches den angestrebten Prozess begleiten soll.
Bild und Text: Thomas Findeis

Firmung mit Bischof Heinrich Timmerevers

Am 03.07.2021 feierten wir, 34 Firmlinge aus unserer gesamten Pfarrei in zwei Gottesdiensten, 10:00 und 15:00 Uhr, in der evangelischen Kirche „Peter und Paul“ in Reichenbach unsere Firmung. Seit November 2020 trafen wir uns in regelmäßigen Abständen mit unseren Firmbegleitern, um uns auf das Sakrament der Firmung vorzubereiten. Aufgrund der Corona Pandemie war es uns leider eine lange Zeit nicht möglich, uns persönlich zu treffen. Trotz dieser Umstände sind wir zusammengewachsen. In unseren Meetings beschäftigten wir uns buchstäblich mit Gott und der Welt. Neben vielen Bastelaktionen und Gesprächen haben wir uns auch sozial engagiert und an einige Gemeindemitglieder Briefe geschrieben, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Top vorbereitet und aufgeregt wurden wir am 03.07.2021 in der Reichenbacher Kirche „Peter und Paul“ von Bischof Heinrich Timmerevers gefirmt. Durch die Erneuerung der Taufe waren wir uns alle sicher, dass dies der richtige Weg ist. Nach dem wundervollen Gottesdienst gab es viele Gratulanten und es wurden eine Menge Fotos mit dem Bischof gemacht. Jeder war stolz, endlich gefirmt zu sein. Wir alle danken Gott für die Gaben des Heiligen Geistes, die wir erhalten haben. Nun können wir gestärkt, einen neuen Lebensabschnitt mit ihm beginnen. Wir bedanken uns für die guten Gedanken und Glückwünsche aus der Gemeinde. Vor allem danken wir unseren Firmbegleitern und Helfern, die uns mit viel Engagment auf dem Weg zur Firmung begleiteten.
Text: J. Kramer

Bilder: R. Stoppok

40. Weihejubiläum von Pfarrer Josef Reichl

Am 27.06.2020 beging Pfarrer Josef Reichl sein 40. Weihejubiläum. Während des Gottesdienstes blickte er auf seine Wirkungsstätten zurück, besonders auf seine Zeit in Grimma zur Zeit des Hochwassers. (Daher konnte er auch gut die Situation beim aktuellen Hochwasser nachvollziehen).

Am Ende des Gottesdienstes nahm er die Glückwünsche und einen Präsentkorb der Gemeinde entgegen. Sein Mitbruder, Pfarrer J. Scholz, schickte ihm gereimte Glückwünsche. Diese wurden ebenfalls von Gemeindemitgliedern vorgebracht.

Nach dem Gottesdienst fand auf dem Kirchplatz ein Sektempfang mit Gästen und Gemeindemitgliedern statt. Besonders gefreut hat er sich über Gäste aus dem Erzgebirge, die seine gesamte Laufbahn als Kaplan und Pfarrer mit verfolgt haben.

Wir wünschen Ihm weiterhin alles Gute und Gottes Segen.

Feier der Erstkommunion

Die Vorbereitung auf die erste gemeinsame Erstkommunion in unserer Pfarrei war nicht gerade einfach. Nach den ersten beiden Treffen im Pfarrhaus im Falkenstein konnten sich die Kinder nur noch zu Zoom-Katechesen „treffen“. Leider musste auch die für die Februarferien geplante Gemeinschaftswoche in Stollberg ausfallen. Um so mehr genossen alle Beteiligten zwei sehr intensive Tage der Vorbereitung in Auerbach. Endlich konnten sich die Kinder wieder persönlich sehen, miteinander spielen, singen, beten und arbeiten! So konnten die 9 Kinder am Sonntag, 27. Juni in der Kirche in Auerbach gut vorbereitet ihre Erstkommunion feiern. Der Gottesdienst war sehr schön! Am Montag hatten die Kinder schulfrei und unternahmen einen Ausflug zum Aschberg. Am Nachmittag kamen die Eltern zum Kaffeetrinken und zur Abschlussandacht hinzu.    
Ein herzliches Dankeschön allen, die auf vielfältige Weise zum Gelingen der Erstkommunion-Vorbereitung, des Gottesdienstes und des Ausflugstages mitgewirkt haben!

Bild: P. Plohmann, B. Ludewig; Text: B. Ludewig

Verabschiedung von Frau Scholz

Am 20.06.2021 verabschiedete sich unsere Gemeinde von einem unserer mit aktivsten Gemeindemitgliedern. Ilse Scholz feierte ihren letzten Fronleichnamsgottesdienst als Auerbacherin. Sie zieht zu Ihrem Bruder in die Nähe von Berlin. 1935 geboren kam sie mit ihren Eltern und Geschwistern 1946 nach Auerbach. Seither war sie auch eine Größe in der Gemeinde. Engagiert unteranderem bei der Caritas und Mitglied im Pfarrgemeinderat übernahm sie auch so manchen “stillen“ Dienst in der Gemeinde. So oblag ihr die Ausschmückung der Kirche mit Blumen und der Wäschedienst der Altarwäsche viele Jahre. Neben und nach Ihrer Arbeit als Apothekerin war sie vielen von uns auch als Pilzberaterin bekannt. Sie pflegte Mutter und Schwester bis zu ihrem Tod und auch für einige ältere Gemeindemitglieder hatte sie immer einen Platz im Auto und ein offenes Ohr. Der OKR schenkte ihr im Namen der Gemeinde ein gerahmtes Foto unsere Kirche, eine Auerbacher Tasse und einen Rosenstock, der hoffentlich mit Blüten auf ihrer neuen Terrasse für Freude sorgen wird. Wir wünschen ihr viel Gesundheit und eine segensreiche Zeit in der neuen Heimat.

Text und Bild: C. Hirth

Letztes Firmvorbereitungstreffen

Beim  letzten Vorbereitungstreffen am 11. bzw. 18. Juni hatten die Firmbewerber die Chance, ganz persönlich auf ihr Leben zu schauen und darüber mit einem Seelsorger ins Gespräch zu kommen.  Daneben ging es mit Handauflegung, Siegel, und Salbung um die Zeichen der Firmung. Einige Jugendliche  bereiteten die Texte für d en Firmgottesdienst vor.  Daneben wurde echt fleißig  an der Postkartenaktion zum einjährigen Bestehen unserer Pfarrei St. Christophorus mitgearbeitet.                    
Dafür allen Jugendlichen und Helfern herzlichen Dank!

Bild und Text: B. Ludewig

Erstkommunion in Reichenbach

Am 02. Mai und am 09. Mai 2021 empfingen 8 Kinder der Gemeinde Reichenbach ihre 1. Heilige Kommunion.

Die Feier dieses Sakramentes wurde für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung. Die Vorbereitungen begannen schon 2019, denn die Feier war für Mai 2020 angedacht worden. Aber dann kam die Pandemie und alles wurde anders. Man konnte sich nicht mehr zum Erstkommunionsunterricht treffen, große Feiern waren verboten, u. v. m. Im Einverständnis mit den Eltern wurde die Feier auf Mai 2021 verschoben. Da aber auch hier noch Beschränkungen galten, wurde die Gruppe geteilt. Damit konnten an den Feiern nicht nur die Familien im kleinen Kreis, sondern auch Gemeindemitglieder teilnehmen. An der Ausgestaltung der beiden Feiern wirkten die Kinder und Familien, sowie eine kleine Schola, da Gemeindegesang noch verboten war, mit. Trotz allen Widrigkeiten waren es zwei sehr schöne, würdige Feiern. Leider hatte die erste Gruppe noch das Pech, dass Petrus kein Einsehen hatte und die Gabe des Regens reichlich an diesem Tag verteilte. Daher wurde kurzerhand beschlossen das gemeinsame Foto in der Kirche zu machen und nicht im blühenden Pfarrgarten, wie bei der zweiten Gruppe. Das gab es wahrscheinlich in der Gemeindegeschichte noch nie – Bilder der Erstkommunionkinder unterm Regenschirm.

Diese Feiern werden wohl den Kindern, Eltern und Gemeindemitgliedern sehr in Erinnerung bleiben, wie die gesamte Zeit der Pandemie.

Text: B. Grund, Bilder: W. Reil

Erstkommunionvorbereitung 2021

Leider war in diesem Jahr eine Fahrt zur Vorbereitung auf die Erstkommunion über mehrere Tage nicht möglich. Um so schöner waren dann die anderthalb Tage Ende Mai in Auerbach, an denen die Kinder das Sakrament der Versöhnung feiern und sich im „Crashkurs“ mit den Abschnitten der Heiligen Messe vertraut machen konnten. Es waren alle mit Eifer und Freude dabei. Dank an Familie Fischer/Wolf für die exzellente Versorgung und danke für kroatische Spezialitäten!
Bild und Text: B. Ludewig

Ökumenische Waldandacht am Perlaser Turm

Am Pfingstmontag konnte bei Sonnenschein die ökumenische Waldandacht am Perlaser Turm stattfinden. Die zahlreichen Teilnehmer genossen nicht nur dankbar das Beten und Singen unter freiem Himmel (noch mit Maske), sondern auch das wunderschön neugestaltete Ambiente. Der Posaunenchor Treuen stimmte die Besucher schon vorher mit Volksliedern auf die Andacht ein.
Bild und Text: B. Ludewig

MDR Radiogottesdienst Pfingstmontag aus Auerbach

An Sonn- und Feiertagen sendet das Radio MDR Kultur von 10:00-11:00 Uhr einen Gottesdienst in wechselnder Reihenfolge – katholisch, evangelisch, freikirchlich – von unterschiedlichen Orten aus dem Sendegebiet des Mitteldeutschen Rundfunks. Der Pfingstmontags-Gottesdienst wurde in diesem Jahr aus der Pfarrkirche „Heilig-Kreuz“ der Pfarrei St.-Christophorus-Auerbach übertragen. Für unsere Gemeinde ein absolutes Novum, noch dazu unter den Einschränkungen der Corona-Auflagen. Statt Gemeindegesang jetzt also Schola, unterstützt vom Regionalkantor André Klatte. Für den richtigen Schmiß in der Musik sorgten Blechbläser und Schlagzeug unter Leitung von Matthias Haubitz, damit zu Pfingsten das Wehen des Heiligen Geistes auch in den Liedern spürbar wurde.
Die Organisation und Abstimmung lag in den Händen von Guido Erbrich, dem Senderbeauftragten der katholischen Kirche und dem Team vom MDR. Wir hoffen, daß wir mit unserem Gottesdienst den Hörerinnen und Hörern im Sendegebiet eine Freude bereitet haben und danken allen an der Vorbereitung und Durchführung Beteiligten für ihren Einsatz.

Primizgottesdienst mit Pater Christoph J. Bergmann in Auerbach

Pater Christioph Johannes Bergmann, am 24.04.2021 in Köln zum Priester geweiht, weilte dieser Tage wieder im Vogtland, um mit seiner Heimatgemeinde – wie am Vorabend schon in Falkenstein – einen Primizgottesdienst zu feiern. Etliche seiner Weggefährten, Paten, Jugendfreunde kamen zum Gottesdienst.
An den Beginn seiner Predigt stellte er ein Zitat von Nietzsche: „Die Christen müßten mir erlöster aussehen. Bessere Lieder müßten sie mir singen, wenn ich an Ihren Erlöser glauben sollte …“ Wir sind nicht nur für uns in der Kirche verantwortlich, sondern auch und besonders für unsere Mitmenschen draußen. Und die Art und Weise, wie wir dies tun: “ mit Fröhlichkeit und hellen Farben..?“entscheidet auch über Erfolg, Vertrauen in uns als Kirche, als Christen. Musikalisch von der Orgel begleitet, durften Halleluja und Heilig mitgesungen werden. Seinem Wunsch folgend, schenkte ihm die Gemeinde St. Christophorus ein 11 Band starkes Lexikon zu den Grundlagen der Theologie. Außerdem gab’s eine extra gestaltete Primizkerze zur Erinnerung und die Einladung, unser Gemeindeleben mit seinen Besuchen zu bereichern.
Im Anschluß an den Gottesdienst erteilte er jedem den Primizsegen. Und mit Sekt bei gebührendem Abstand klang der Sonntagmittag aus.

Priesterweihe von Frater Christoph Johannes Bergmann aus Auerbach

Am Samstag, den 24. April 2021 wurde Chris Bergmann, unter diesem Namen kennen ihn die Auerbacher, in Köln zum Priester geweiht. Nach seiner Profess, also dem ausdrücklichen Versprechen, im Dominikanerorden zu leben und der Diakonweihe ist das nun ein weiterer Schritt der Bindung an Christus und der Sendung, als Priester zu dienen.
Es war sehr symbolträchtig, dass Frater Christoph, aus der Gemeinde Heilig Kreuz Auerbach in der Dominikanerkirche Heilig Kreuz in Köln zum Priester geweiht wurde.
Durch die Coronapandemie konnten weder seine Eltern, noch andere aus Auerbach nach Köln reisen, aber über Livestream den Weihegottesdient doch mitfeiern. So war ich am Ende der einzige Vertreter aus der Heimatgemeinde von Frater Christoph, der in Köln mitfeiern und ihm gratulieren konnte. In der Kirche waren außer Mitbrüdern des Dominikanerordens nur einige wenige Weggefährten und Freunde des Weihekandidaten mit großem Abstand platziert.
Der Kölner Weihbischof Rolf Steinhäuser fragte den Weihekandidaten nach seiner Bereitschaft, Christus und den Menschen zu dienen, legte ihm die Hände auf, salbte ihm mit Chrisamöl die Hände und nahm ihm das Versprechen des Gehorsams ab. Sehr feierlich wurde der Gottesdienst mit Orgel und Kantorengesängen von Dominikanerinnen und Dominikanern gestaltet.
Es war Frater Christoph anzusehen, dass er dankbar und glücklich war, als er zum Priester geweiht worden war. In bewegenden Worten bedankte er sich am Ende auch bei seinen Eltern, Weggefährten, Professoren und Ordensbrüdern für die Begleitung in all den Jahren.
Nach dem Gottesdienst war es möglich – mit Abstand – dem Neupriester zu gratulieren und einen kurzen Gruß zu sagen. Weil ein Empfang oder Fest danach nicht stattfinden konnte, stand am Ausgang der Kirche für jede/n eine kleine Tüte mit dem Bild von Frater Christoph und Gebäck und Süßigkeiten, einer kleinen Flasche Sekt, mit der man dann später auf den Neupriester anstoßen sollte.
Trotz der Einschränkungen war es eine sehr bewegende Feier. Die geplante Primiz – also die erste Messe des Neupriesters – in seiner Heimatgemeinde am 15. und 16. Mai wird nun coronabedingt auch noch einmal auf den Prüfstand gestellt. Falls es noch zu Änderungen kommt, erfahren Sie es auf der Homepage der Pfarrei Sankt Christophorus Auerbach.

Text und Bild: Pfarrer Ralph Kochinka

Zuziehzeich – eine Dekanatsonlineveranstaltung

Unter diesem Motto fand am 24.4.21 pandemiebedingt eine digitale Dekanats-veranstaltung im Rahmen bzw. Vorfeld unseres diesjährigen 100jährigen Bistumsjubiläums statt. Zunächst gab’s ein „Ankommen“ mit kleiner Vorstellungsrunde. Andre Klatte, unser Regionalkantor mit Sitz in Zwickau, stellte das Bistumslied vor und lud zum Mitsingen ein. Die für diese Veranstaltung eingereichten Beiträge wurden zwischenzeitlich gezeigt bzw. abgespielt. Wie in den zuvor ausgelegten Einladungsflyern und Homepages beschrieben, wollten wir insbesondere die Geschichte der hier lebenden Katholiken in den letzten 100 Jahren erfahren. Prof. Dr. Pilvousek und Dr. Peter Straube konnten als Referenten gewonnen werden und hielten ihre Vorträge digital.

Nach Aufteilung der zugeschalteten Mithörer in Familienprogramm und Vorträge beleuchtete Prof. Dr. Pilvuosek in seinen Ausführungen besonders die Zeit zwischen 1939 und 1943, wo viele ausgebombte Menschen aus dem Rheinland, Saarland und auch Frankreich eine zwischenzeitliche Heimat  im „Gau Thüringen“ einschl. Westsachen fanden und das Gemeindeleben zwischenzeitlich mitbestimmten. In den Landesarchiven hier gibt’s dazu nur wenige Fakten, in Köln im Stadtarchiv kann man mehr Informationen finden. Nach 1943 zog es viele in ihre Heimat zurück. Dafür kamen Flüchtlinge aus den schlessischen und preußischen Landen, Umsiedler aus Süd-u. Osteuropa, die die Wurzeln der jetzigen Gemeinden bedeuteten und bedeuten. Im parallelen Chat wurde sichtbar, woher die meisten jetzigen Familien stammen und wieviel „Zuziehzeich“ sich hier niedergelassen hat aus Arbeits- und anderen Gründen.
Im 2. Beitrag beleuchtete Herr Dr. Peter Straube besonders die Meißner Synode 1969-1971 -Die Antwort einer Ortskirche auf das Zweite Vatikanische Konzil-, die auch von Vertretern unseres Dekanates mitgestaltet wurde. Im anschließenden virtuellen Austausch konnten beide Referenten befragt werden. Dazu gab’s viele interessante Aspekte. Ein Zuhörer aus Gera berichtete über einen „Bus mit Besuchern aus der Pfalz“ in seiner Jugendzeit, die als Ausgebombte damals in Gera +Umgebung Teile Ihrer Kindheit verbrachten und die Orte noch mal sehen wollten. Aber auch das persönliche Erzählen, weshalb die eigenen Familien hier ansässig wurden, ließ die Geschichte unserer Katholiken hier im Dekanat in den letzten 100 Jahren lebendig werden.
Im parallelen Kinderprogramm ging‘s mit Spiel, Spaß und Austausch um die Fragen der Herkunft: Was ist in unserem Vogtland besonders und welche guten Gründe gibt es, hier und heute katholisch zu sein?
Den maßgeblichen Vorbereitern und Leitern dieser letztlich virtuellen Veranstaltung Dekan Marcus Hoffmann und dem Jugendreferenten Christoph Marggraf wären mehr Zuhörer zu wünschen gewesen. Ihnen gebührt herzlichen Dank! Ebenso den Referenten, die zwar nicht nach Oelsnitz kommen konnten, aber Ihre Zeit und Ihre Vorträge digital zur Verfügung stellten.
Besonders in unserer Diasporasituation fallen Wegzüge/Austritte auf. Der gemeinsame Austausch zeigte aber auch hoffnungsvolle Zeichen. „ZUZIEHZEICH“ findet auch heute statt und wir haben in unsere Geschichte immer Zeiten des „Auf und Ab’s“ gehabt. Zudem entstand die Aufforderung, unsere Geschichte selbst zu dokumentieren in den Gemeinden, denn die offiziellen Daten sind aus verschiedenen Gründen für Kirchenhistoriker und Kirchenchroniker „mager“.
Text: D. Stoppok

Zum Geburtstag von ehem. Pfarrer Wagner

Ein herzliches Dankeschön für die „wunderschönen Grüße aus dem Vogtland“ sendete uns Pfarrer Wagner zurück.
Mit der orientalischen Weisheit:“ Humor ist das Salz des Lebens, und wer gut gesalzen ist, bleibt lange frisch.“ beschreibt er seinen Ist-Zustand: „Vom Salz des Lebens ramponiert, aber noch dekorativ für den Garten…“. Und nun, da er sich endgültig als Ruheständler betrachtet, bleibt nach Pandemiezeiten vielleicht Gelegenheit, bei uns vorbei zu schauen.

Eingeladen ist er auf jeden Fall.

D. Stoppok

Geburtstagsgruß an ehem. Pfarrer

Pfarrer Bernhard Wagner wird am 24.02.2021 80 Jahre alt.
Grund genug, kurz in die Historie zu tauchen und unsere postalischen Grüße auf die Reise zu bringen.
Im September 1976 kam Bernhard Wagner als Nachfolger von Roland Müller in die Pfarrvikarie Lengenfeld. Kurz darauf, am 20.09.1976 erhielt sie den Status einer Pfarrei und er wurde als erster Pfarrer der Gemeinde St. Heinrich Lengenfeld-Treuen ernannt. Bis 1991 wirkte er gemeinsam mit Gabi Eifler als Gemeindereferentin in den beiden Orten und Umgebung. Fast schon legendär die Abschlußfeste nach der RKW im Garten hinter der Kirche. Auch die Jugend zog er in seinen Bann, unternahm viele Ausflüge und Reisen. Am 29.08.1982 wird er als Pfarrer nach Auerbach berufen und wirkte dort bis September 1991. Mit seinem Nachfolger Walter Leiß in Lengenfeld baute er die Kinder-u. Jugendarbeit neu auf und um. Vieles fand zentral in Rodewisch statt.
Auch heute erinnern sich viele an tolle RKW’s, Ferienfahrten  mit  Barkas, Wartburg und Trabi in die Umgebung, nach Tschechien und an die Mecklenburger Seenplatte.
Der Dekanatsjugendfasching in Auerbach zog Gäste aus dem gesamten Vogtland und darüber hinaus an.
Aber auch als „Baupfarrer“ ist er in Erinnerung geblieben. Die Auerbacher Kirche erhielt in dieser Zeit ein neues Kirchendach, das Pfarrhaus wurde mit viel Eigenleistung umgebaut und erneuert.
1991 wurde Pfarrer Wagner dann nach Schleiz versetzt und Vinzenz Brendler folgte auf seine Stelle. Doch über die ganzen Jahre ist ein guter Draht ins Vogtland geblieben.
Da aus den bekanntlichen Gründen ein persönlicher Besuch derzeit nicht möglich ist, haben wir ein Paket auf die Reise geschickt. Gespickt mit besonders vogtländischen Grüßen (Treuener Bier, Lengenfelder Schnaps, Auerbacher Kirchenfotokalender und einem kleinen Fotobuch mit Bilderschätzen aus seiner Wirkzeit hier bei uns) und natürlich mit den besten Wünschen für das neue Lebensjahrzehnt.  
Bild und Text: D. Stoppok

Sternsingeraktion unter Coronabedingungen

Eine besondere Sternsingeraktion 2021 ist zu Ende gegangen. Da die Kinder nicht wie gewohnt von Haus zu Haus ziehen konnten, haben sich die Verantwortlichen und Ehrenamtler Besonderes ausgedacht und umgesetzt, um dennoch das Anliegen der Sternsinger in die Städte und Gemeinden zu bringen. So lagen Päckchen mit Segensaufklebern o. Kreide und Anleitungen zum Anbringen aus, dazu selbst gebastelte Sterne und die Bitte, um eine Spendenüberweisung.
Es wurden auch Pakete für unsere Einzelhandelsgeschäfte geschnürt, um Ihnen zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind und um ihnen den Segen für die derzeit schwierigen Zeiten zu übermitteln.
In anderen offenen Geschäften (Bäckereien, Apotheken, Fleischer) hatte man Spendenboxen aufgestellt, die rekordverdächtige Summen sammelten. In Neumark wurde der Carport der Fam. Olma zum Informations- u. Spendenstand umfunktioniert und schon im Advent auf die diesjährige Aktion hingewiesen.
In Auerbach, wo sonst der Oberbürgermeister die Sternsinger im Rahmen einer kleinen  Sitzung empfangen hatte, sammelten die Mitarbeiter der Stadt u. übergaben eine großzügige Summe.
Auch in den anderen Orten trugen kleine und große Aktionen, ökumenisch wunderbar unterstützt  bei, dass über 14000 Euro für St. Christophorus zusammen gekommen sind.
Der Erlös geht über das Kindermissionswerk in die Ukraine, wo besonders Kinder von sogenannten Arbeitsmigranten unterstützt werden sollen.
Herzlichen Dank an alle Kreativen, Bastler, Briefverteiler und vor allem  vielen herzlichen Dank allen Spendern für ihre Gaben.
Bild und Text: D. Stoppok

Verabschiedung von Frau Braun in Auerbach

In Auerbach wurde am 2. Weihnachtsfeiertag Frau Ulrike Braun in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Frau Braun hat in über 25 Jahren als Pfarrsekretärin die Geschicke der Pfarrei und das Leben in unserer Gemeinde entscheidend mitgeprägt. Dabei hat sich Ihr Einsatz weit über die Aufgaben des Sekretariats hinausgestreckt. Durch Ihre Kontakte zur Caritas, nach Dresden und in die Kommune gewann unsere Gemeinde mit Ihr viel an Außenwirkung. Mehrere Pfarrer wurden durch sie unterstützt, vor allem auch in der musikalischen Vorbereitung und Durchführung der Gottesdienste.
Für die Gemeindmitglieder war sie immer Ansprechpartner und erste Kontaktperson. Die Gemeinde bedankt sich ganz herzlich für ihren Einsatz und wünscht ihr für ihren Ruhestand Gesundheit und Gottes Segen.
Bild und Text: D. Stoppok

Krippenspiel aus Auerbach

Traditionell führen an Heilig Abend die Kinder aus Gemeinde ihr Krippenspiel auf, für das unter normalen Umständen während der Adventszeit viele Vorbereitungstreffen und Proben stattfinden. Doch unter den drastischen Beschränkungen der Corona Auflagen, konnte es in diesem Jahr nicht wie geplant realisiert werden. Statt dessen schlüpften fünf Jugendliche in verschiedene Rollen, um den Gästen die Weihnachtsgeschichte in Bildern nahe zu bringen. Frau Hirth hatte – wie jedes Jahr – wieder eine prima Idee für das „Drehbuch“ des Krippenspiels und spannte diesmal einen gelungenen Bogen von der aktuellen Corona-Lage bis zur Zeit von Christi Geburt.
In vergangenen Jahren war zum Krippenspiel die Kirche immer voll besetzt, was unter Corona-Bedingungen nicht möglich ist. Um vielen Zuschauern die Teilnahme zu ermöglichen, haben die Akteure ihr Krippenspiel in zwei Durchgängen aufgeführt. Einmal als Krippenandacht und einmal in einer Messe, für die Pfarrer Bahmann gewonnen werden konnte. Für alle Anderen hat Herr Ditscherlein ein Video von dem Krippenspiel bearbeitet, das via Internet zu sehen ist. Allen Beteiligten – Darstellern, Musikern, Techniker etc. – nochmals vielen Dank für ihre Mühe.

Bild und Text: R. Stoppok

Sternsinger-Aktion unter Corona-Bedingungen in Neumark

Bild und Text C. Zäbisch

Dieses Jahr können die Sternsinger leider nicht wie gewohnt von Haus zu Haus ziehen, den Segen bringen und Spenden für Kinder sammeln. Frau Olma aus Neumark ließ sich daher etwas Besonderes einfallen. Sie baute kurzerhand einen Sternsinger-Stand auf. Dort konnte man sich über die Sternsinger-Aktion informieren und gegen eine Spende etwas Selbstgebasteltes erwerben. Initiativen wie diese zeigen, dass die Tradition der Sternsinger auch unter schwierigen Umständen aufrecht erhalten werden kann.

Begrüßung von Gemeindereferentin in Auerbach

Bild R. Stoppok

Am heutigen Sonntag wurde Frau Barbara Ludewig in ihrer Funktion als neue Gemeindereferentin ganz herzlich willkommen geheißen. Frau Ludewig wird, in Nachfolge von Frau Regina Mahler, die Geschicke unserer Pfarrei begleiten und mitgestalten. Dafür wünschen wir ihr von ganzem Herzen Gottes Segen und die Unterstützung der ganzen Pfarrei.

R. Stoppok

Jugendfahrt 2020 nach Bayern

Am 18.10.2020 machten sich 5 Jugendliche und ein Ralph auf den Weg nach Bayern. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Kirche fuhren wir dann endlich in Richtung Bayern. Als wir nach einer vierstündigen Fahrt unser Ziel erreichten und die Zimmer verteilt waren, wurde natürlich die Turnhalle ausgetestet. Am Montag wurden wir dann mit einer zweistündigen Wanderung und einem abschließenden Spaziergang um den Schliersee auf das Abenteuer, das uns am Folgetag erwarten würde, eingestimmt. Am Dienstag ging es dann sehr hoch hinaus. Wir unternahmen eine sehr anstrengende Wanderung auf den Wendelstein. Nach unserer Gipfelschokolade und der Besichtigung einer kleinen Kapelle auf dem Berg fuhren wir mit der Seilbahn wieder ins Tal. Nach diesem anstrengen Tag brauchten wir alle eine Pause. Deshalb begannen wir unseren Mittwoch mit einer kleinen Andacht in der Loretokapelle in Maria Birkenstein. Nach einem Mittagessen und einem Spaziergang um den Spitzingsee waren wir genügend gestärkt für die letzte Wanderung auf den Breitenstein, die uns am Donnerstag erwartete. Am Freitag hieß es dann Koffer packen, aufräumen und putzen, putzen, putzen. Das war eine tolle Woche, in der wir uns trotz Abstand sehr nahe sein konnten und viel Spaß gemeinsam hatten.
Text: Nadja Beck

Erntedank und Verabschiedung von Regina Mahler in Auerbach

Am heutigen Sonntag wurde in Auerbach das Erntedankfest gefeiert – ein Dank für die Früchte der Erde und ebenso der anderen „Selbstverständlichkeiten“ unseres alltäglichen Lebens, wie Pfarrer Kochinka in seiner Predigt erinnerte. Die Gaben der Gemeinde zum Erntedank gehen in diesem Jahr an die Initiative Brotkorb und die Türkollekte ist für das Mutter-Kind-Haus in Asch (Aš, Tschechien) bestimmt.
Einen ganz besonderen Dank galt es noch auszusprechen für Gemeindereferentin Frau Regina Mahler, die nun in den Ruhestand verabschiedet wurde. In den letzten vier Jahren hat Frau Mahler das Gemeindeleben in Auerbach in besonderer Weise mitgeprägt und sich intensiv um die Krankenhausseelsorge und die Ministrantengruppe gekümmert. Den Dank dafür gaben die Ministranten zum Abschluß der Messe zum Ausdruck, ebenso wie Vertreter der Pfarrgemeinderates und als besonderer Gast Frau Monika Münch aus dem Ordinariat in Dresden – zuständig für alle Gemeinedereferenten. Wir wünschen Frau Mahler für ihren (Un-)Ruhestand viel Gesundheit und Gottes reichen Segen.

Text und Bild: R. Stoppok

Familienwochenende in Schwarzenbach am Wald

Im Christian-Keysser-Haus in Schwarzenbach am Wald fand das zweite Familien-wochenende vom 02.10.-4.10.20 statt. Dankbar, daß es wegen Corona überhaupt stattfinden konnte, haben sich 31 große und kleine Teilnehmer  aus den unter-schiedlichsten Ortteilen unserer Pfarrei auf den Weg nach Franken begeben. In thematischen Runden sind wir der Frage nachgegangen, in welchen Beziehungen wir untereinander bzw. zu Gott stehen und wie sich diese für unsere Pfarrei verbessern lassen. Nach einem leckeren Abendessen halfen uns kurze Spiele (mit entsprechendem Abstand) in der Vorstellungsrunde. So waren z.B. Alter /Schuhgrößen/Herkunftsorte Kriterien, die unseren Kreis in Bewegung brachten. Nach einem kurzem Abendgebet im Saal durften die Kurzen ins Bett und die Anderen nutzen die Räumlichkeiten für Tischtennis oder Billiard oder saßen um den Kamin. Mit dem Morgengebet um 08:00 Uhr starten wir am Samstag in der Hauskapelle. Vom Frühstück gestärkt betrachteten  wir dann in einzelnen Alters-gruppen Beziehungen unter uns und zu Gott. Die Kinder überlegten sich , was ihnen an Freundschaften wichtig erscheint, was diese auch kaputt machen kann und setzten ihre Gedanken kreativ in Freundesbilder, Bastelkirchen und Ausmalbilder um. Die Jugendlichen verknüpften unsere Gemeinden im Vogtlandkreis und in der Pfarrei auf verschiedenen Ebenen des sich Kennens z.B. Ministranten/Chor/Jugend. So entstand ein Webmuster, welches weiter geführt werden kann. Die Erwachsenen beleuchteten zunächst jeweils ihre Gemeindeorte – was lief bisher gut und was nicht so gut – und was trug die Verbindungen zu den Nachbarpfarreien oder behinderte sie. Zusammen suchten wir dann gemeinsame,  ausbaufähige Punkte – „Leuchttürme“, die auch jeweils für die anderen Ortskirchen spannend bzw. erfahrbar wären  wie Ausfahrten mit dem Bus als Tagestouren oder länger, z.B. Wiederholung Brückenwanderung, Emmausgang , Marienandacht  u. Ähnliches.
Nach reichlichem Mittagessen wanderten wir gemeinsam zum Aussichtsturm Prinz-Luitpold auf dem Döbraberg und ließen unsere Blicke in die Ferne schweifen. Nach dem Kaffee stellte uns Hendrik Menzel aus Auerbach als „Insider“ die Idee der „Alpha-Kurse“ vor. Dort geht es um Vermittlung von Glaubensfragen für Neueinsteiger, aber auch für Interessierte Gläubige nach einem sich wiederholenden Ablauf mit gemütlichem Essen/Vortrag und Gesprächskreisen zum Thema. Bereits am Vormittag hatten wir über Möglichkeiten der Glaubensweitervermittlung für Erwachsene diskutiert. So war dies eine gute Idee, die wir bei entsprechendem Interesse gerne aufnehmen würden als zukünftiges Projekt in unserer neuen Pfarrei.
Von den Küchenfrauen  mit Abendbrot verwöhnt, beendeten wir den Abend  gemeinsam mit einer TAIZE-andacht und vertieften am Kamin und in anderen Räumlichkeiten gemütlich unser Erlebtes vom Tage und aus gegebenem Anlass (30 Jahre Wiedervereinigung) auch erzählenswerte Rückblicke.
Auch den Sonntag begannen wir mit einem kleinen Morgengebet und nach dem Frühstück bereiteten wir in verschiedenen Gruppen die Messe und auch ein Dankeschön an Hausleitung und Küche vor. Stimmungsvoll, Beziehungen beleuchtend, unterstützt von unseren Kindern, die Gott mit bunten Tüchern symbolisch Danke sagten, feierten wir unseren Sonntagsgottesdienst.
Zum Mittagessen überreichten wir dem Hauspersonal mit einem „OSTpaket“ unseren Dank.
Eine kurze Auswertungsrunde beendete unser gemeinsames Wochenende in Schwarzenbach. Beziehungen wurden vertieft, neu geknüpft, Verbindungen gesucht und  gefunden. Wir haben tolle Tage erlebt und bedanken uns ganz herzlich bei den Vorbereitern und Mitgestaltern Pfarrer Ralph Kochinka, Josef und Dorit Kolodziej!
Text: D. Stoppok

Religiöse Kinderwoche in Falkenstein

Foto Sarah Klemens

Unsere diesjährige religiöse Kinderwoche konnte auch trotz Corona bedingter Einschränkungen vom 24. -28. August wie geplant stattfinden. Alles lief über das Angebot „Ferien ohne Koffer“, welches vom Dekanat erarbeitet und auf die derzeitig gültigen Corona Regelungen angepasst wurde. Sowohl für die Helfer, als auch für die rund 30 Kinder war die diesjährige RKW eine große Umstellung. Während sonst alle Mahlzeiten von Frühstück bis Kaffeetrinken abgedeckt waren, gab es dieses Jahr lediglich das leckere Mittagessen. Außerdem fanden Katechese und co. im Freien statt und jeder wurde dazu angehalten auf den Abstand untereinander zu achten. Jedoch waren die Bedingungen kein Problem, da alle Beteiligten froh waren überhaupt ein solches Angebot annehmen zu können. Das diesjährige Thema lautete „Feeling für Gott“ und befasste sich mit den fünf Sinnen. Am Montag beschäftigte sich jede Gruppe individuell mit dem Thema „Hören“. Nach dem Mittagessen konnten die Kinder sich über den Nachmittag verteilt zwischen verschiedenen Spielen entscheiden, bis sie schließlich um 16 Uhr abgeholt wurden. Am Dienstag fand für alle Gruppen ein Wandertag statt, der unterschiedlich gestaltet werden konnte. Während die kleine Gruppe sich auf dem Ellefelder Spielplatz austobte, wanderten die große und mittlere Gruppe zum „Schwarzen Stein“ in Grünbach. Passend zu den vielen schönen Orten und Tieren, die die Kids entdecken konnten, war das Tagesthema „Sehen“. Am dritten Tag drehte sich vormittags in den Gruppen alles um den Tastsinn. Nachmittags konnten die Kinder sich dann in der Bastelstraße kreativ austoben und das ein oder andere Geschenk mit nach Hause nehmen. Am Donnerstag waren die Teilnehmer dazu angehalten ihren guten Geruchssinn unter Beweis zu stellen. Während die eine Gruppe sich an einem Dufträtsel probierte, bastelten die anderen Duftsäckchen. Passend zum Thema durften die jungen (neu ausgebildeten) Spürnasen bei dem anschließenden Geländespiel ihr Können unter Beweis stellen. Die Woche verging wie im Flug und schließlich freuten sich am Freitag alle Kinder auf die Nachmittagsmesse, in der sie sich kreativ einbringen konnten. Im Anschluss wurde das Tagesthema „Schmecken“ in Form von einem leckeren Eis wieder aufgegriffen. Trotz erschwerter Bedingungen und Umstellungen im Vergleich zu vorherigen Jahren, war die RKW 2020 ein voller Erfolg. Nach langer Einschränkung sozialer Kontakte war es toll Freunde wiederzusehen und gemeinsam Spaß zu haben. Danke an alle Helfer, Ehrenamtler, Küchenfrauen, Kinder und natürlich auch an die Eltern, die ihre Kinder trotz der aktuellen Lage uns anvertraut haben.

Lena Kliegel