Gemeinde-Kegeln in Reichenbach

Mit sehr guter Beteiligung fand am 20. Januar 2023 im Hotel „Gudd“ in Mohlsdorf unser   26. Gemeindekegeln statt, was sogleich nach dreijähriger Corona-Zwangspause der erste Kegelabend im Rahmen der neugegründeten Pfarrei St. Christophorus war. Das Team  Antonia P. & Martin M. verteidigte letztendlich mit hauchdünnen Vorsprung ihren 1. Platz und konnte somit den Wanderpokal erneut in Empfang nehmen. Den 2. Platz belegte das Team Christian B. & Thomas P. sowie den 3. Rang Georg & Patricia R. Die Kinderwertung gewann Charlotte die mit ihrer Familie sogar aus Potsdam angereist kam. Zweitplatzierte waren gleichauf  Isabella & Wenzel und Drittplatzierte Pauline. Als Bester Einzelkegler wurde Martin M. ausgezeichnet. Auch ein Trost-Platz wurde an Antonia & Niklas vergeben.

Ein stimmungsvoller und sportlicher Abend fand nach vier Stunden mit dem obligatorischen Gruppenfoto seinen Ausklang.
Auf ein „Gut Holz“ auch im kommenden Jahr!        
Text u. Bild: W. Reil

Auf den Spuren von Gottfried Zawadzki, (1922-2016)

Auf Einladung von Thomas Zawadski haben Mitglieder der katholischen Gemeinde „Heilige
Familie“ Falkenstein die Kamenzer Kunstausstellung „100 Jahre Gottfried Zawadzki“ und
das Atelier des Künstlers besucht. Im Jahr 2024 begeht die Falkensteiner Gemeinde ihr 100-jähriges Bestehen. Zu den besonderen Ereignissen in den 100 Jahren gehört die Erweiterung der Kirche im Jahr 1960 und deren künstlerische Gestaltung durch den Künstler Gottfried Zawadzki. Der Falkensteiner Kirchraum ist einer der seltenen, noch fast komplett erhaltenen Kirchgestaltungen des Künstlers. Von den nur zwei Kreuzwegen, die der Künstler zeit seines Lebens schuf, ist einer im Original in Falkenstein noch vorhanden. Er schuf etwa 450 Bleiglas-, Wand- und Betonglasbildern für Kirchengebäude im In- und Ausland und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. Seine Werke wurden im In- und Ausland
ausgestellt. Zu seinem engen Freundeskreis gehörte u.a. der Maler Georg Baselitz. Zawadzki wurde 2003 mit dem Verdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Gottfried Zawadzki war zeitlebens bis zu seinem Tod am 06.03.2016 freundschaftlich mit der Falkensteiner Kirchgemeinde verbunden. Noch heute besteht Kontakt zu seinem Sohn Thomas Zawadzki. Alle waren begeistert von der Ausstellung. Es konnten viele Details entdeckt werden die heute noch in unserer Kirche zu sehen sind. Selbst die Kerzenständer in unserer Kirche sind ein Werk des Künstlers. Im Gespräch mit Thomas Zawadzki spielte auch die Bewahrung der in Falkenstein noch vorhandenen Betonglaselemente ein große Rolle. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung für alle. Den Abschluss bildete eine Gesprächsrunde bei Kaffee, Kuchen und Kamenzer Würstchen zu der Familie Hoffmann eingeladen hat. Dafür herzlichen Dank und vergelt’s Gott, besonders an Tochter und Sohn Gottfried Zawadskis, der Familie Hoffmann aus Kamenz für die Gastfreundschaft, dem Museumsteam des Museum der Westlausitz in Kamenz und dem Reiseleiter Jens Hauser.
Text: W. Blechschmidt

Bilder: Bernd Feige und Jens Hauser

Tag der offenen „Krippen-Tür“ in Lengenfeld

Am Samstag, den 14.01.23, hat die Ortsgemeinde in Lengenfeld ihre Kirchentür für Gemeinde und Besucher aus Stadt und Land weit aufgemacht. In lokalen Medien wurde dazu eingeladen, einen Blick in die Kirche zu werfen, insbesondere die Krippe mit ihren großen Figuren in Augenschein zu nehmen und Interessantes zu deren Herkunft und Alter zu erfahren. Da keine Nachweise zur Anschaffung der Krippe mehr existieren, wurden mit Hilfe von Herrn Heuck (Leiter des Lengenfelder Stadtmuseums), dem langjährigen Gemeindemitglied Maria Steuer und Anderen Fakten zusammengetragen, die belegen, daß die Figuren vor über 90 Jahren ihren Weg aus Bayern hierher gefunden haben. In einem kurzen Vortrag vermittelte D. Stoppok den Gästen die Stationen des Krippenerwerbs. Diese Krippe hat die Gemeinde schon an drei verschiedenen Gottesdienststandorten in Lengenfeld begleitet und steht nunmehr seit 30 Jahren zu Weihnachten in der neuen St.-Heinrich-Kirche zur Freude der Gottesdienstbesucher.
Bei Kaffee, Kuchen und Glühwein war Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch, was von vielen Besuchern gern angenommen wurde. Den abschließenden Gottesdienst gestaltete die Musikgruppe aus Auerbach. Die Gemeinde bedankte sich dafür mit einem herzlichen Applaus.

Text: D. Stoppok Bild: R. Stoppok

Sternsinger endlich wieder unterwegs

Zwischen dem 28. Dezember und dem 11. Januar waren überall in unserem Pfarrgebiet begeisterte Sternsinger und ihre engagierten Begleiter unterwegs. Es konnten viele Haushalte besucht werden, dazu Geschäfte, Arztpraxen, Rathäuser sowie einzelne Pflegeheime. An etlichen Orten läuft die Sternsingeraktion in ökumenischer Zusammenarbeit, an anderen öffnen evangelische Christen ihre Türen und auch Menschen außerhalb christlicher Gemeinden schätzen und unterstützen das Engagement. An alle Kinder, Jugendlichen, Organisatoren, Begleiter und Küchenteams und anderweitigen Mitstreiterinnen ein ganz herzliches Dankeschön! Danke auch allen, die mit ihren Spenden zum Gelingen beigetragen haben. In der Fotogalerie finden sich Fotos der verschiedenen Gruppen. Beispielhaft für die Erlebnisse der Sternsinger hier ein Bericht aus Lengenfeld:

„Die Sternsinger waren in Lengenfeld am 6.1.23 am Nachmittag unterwegs. Treff war in der Kirche in Lengenfeld. 4 Kinder waren zu ersten Mal beim Sternsingen dabei. Es wurden Haushalte und Geschäfte besucht und in manchen Gesichtern konnten wir erkennen, wie sehr sich die Leute über unseren Besuch und den Segen der Sternsinger gefreut haben. 
Die Kinder waren erstaunt, in einem Haus auch eine 40 Jahre alte Schildkröte anzutreffen. Sie hat sich von den Sternsingern nicht stören lassen und sich scheinbar an der Wärme des Kamins und dem Sternsingerbesuch erfreut. Nach 3 Stunden „unterwegs sein“ waren die Kinder immer noch „quietschfidel“ und glücklich, mit Ihrem Einsatz viel Geld für ärmere Kinder gesammelt zu haben. Auch in der evangelischen Kirche in Lengenfeld wurde die Sternsinger-Aktion durchgeführt. Tüten mit einem Anschreiben und dem Segensgebet konnten dort von den Besuchern zwischen dem Heiligen Abend und dem 6. Januar mitgenommen werden. (Dorit Kolodziej)“

Text: B. Ludewig, D. Kolodziej; Bilder: J. Kolodziej, B. Grund, F. Menzel, D. Stoppok, C.F.-Findeisen,  A.Badelt, L. Günther, C. Olma, C. Essbach

Sternsinger-Empfang beim Ministerpräsidenten in Dresden

11 Kinder und 4 Erwachsene haben sich am 06.01.2023 zeitig auf den Weg nach Dresden gemacht. Im Haus der Kathedrale gab‘s die letzten Anweisungen, die Lieder wurden noch mal geprobt und dann sind wir in einem langen Zug über den Schloßplatz, die Augustusbrücke und an der Elbe zur Staatskanzlei gezogen. So viele Könige, da staunten Einheimische und Touristen nicht schlecht.
Die ökumenische Gruppe aus Oederan hatte die Andacht vorbereitet und dem Ministerpräsidenten mit seinen Mitarbeitern die Segenswünsche zum neuen Jahr im Namen aller Sternsinger überbracht. In der Kuppelhalle klangen dann aus über 180 Kehlen die bekannten Lieder.
Die 65. Sternsingeraktion 2023 steht unter dem Leitwort “Kinder stärken, Kinder schützen-in Indonesien und weltweit“. Der Ministerpräsident zeigte sich beeindruckt von den vielen Kindern und Jugendlichen, die sich für Gleichaltrige in der Welt, aber auch bei uns einsetzen.
Wir waren dann  bei den ausgewählten Gruppen dabei, die in den einzelnen Büro’s noch den Segen austeilen durften. So konnten wir Aufkleber bzw. Kreide an die Türen bringen und für unser Vogtland Werbung machen. Die Mitarbeiter freuten sich über eine textsichere, sangesfreudige Großgruppe und spendeten fleißig. Anschließend stärkten wir uns beim Mittagsessen und traten erfüllt mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise an.
Herzlich Dank an die Begleiter, ohne die dieser Besuch/Tag nicht möglich gewesen wäre!

Text: D. Stoppok

Bild: D. Stoppok; B. Grund; F. Menzel

Zeichen der Ökumene

Auch zu diesem Weihnachtsfest setzten katholische und evangelische Christen in Falkenstein wieder ein Zeichen der Ökumene. Die evangelischen Bläser der Stadt spielten nach dem Gottesdienst am zweiten Weihnachtsfeiertag für die katholische Gemeinde „Heilige Familie“ und wurden anschließend von dieser bewirtet. 

Auch die Krippe der Kirche zeugt vom guten Verhältnis evangelischer und katholischer Falkensteiner. Sie wurde vor ca. drei Jahren vom Falkensteiner Künstler Wolfgang Blechschmidt  neu gestaltet. Er verlegte das Weihnachtsgeschehen in den „Grund“ nach Falkenstein.  Zu sehen ist im Hintergrund die evangelische Stadtkirche. Die Krippe steht unter dem Altar der Kirche „Heilige Familie“.
Text Jens Hauser

Fotos: Ina Günther/Jochen Dinter

Aussendung der Sternsinger in Reichenbach

Im Gottesdienst am 2. Weihnachtsfeiertag hat Pfarrer Josef Reichl die Sternsinger der Gemeinde Reichenbach gesegnet, sie ausgesandt, um den Segen von Haus zu Haus zu tragen und Spenden zu sammeln für das Kindermissionswerk. In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“.

Auch in den anderen Gemeindeteilen sind die Sternsinger in diesen Tagen wieder unterwegs. Außerdem können in Auerbach und anderen Orten auch wieder „Sternsingertüten“ zum Verteilen und Weitergeben mitgenommen werden.

Text: R. Stoppok; Bild: W. Reil; Logo: Kindermissionswerk

Christnacht für Familien in Lengenfeld

Am Heiligen Abend fand in Lengenfeld die „Christnacht für Familien“ statt.
Die kleine Kirche war gut besucht, besonders von vielen Familien.
Die Kinder waren es, die den leeren Krippenstall mit Leben füllten.
Voller Eifer durften sie große Pakete, welche als Geschenke verpackt waren, auspacken.
In jedem Einzelnen befand sich eine Krippenfigur, die durch eine kleine Erklärung der Schulkinder ihre Bedeutung bekam. Eine wunderschöne Erzählung der Weihnachtsgeschichte, die mit dem Auspacken des Jesuskindes den Kern des Weihnachtsfestes traf. 
Mit dem stimmungsvollen „Stille Nacht“ klang der Familiengottesdienst aus.

Text und Bild: Cornelia Winkelhöfer

Krippenspiel in Falkenstein

Am Heiligen Abend war es so weit, das diesjährige Krippenspiel konnte endlich wieder vor Publikum aufgeführt werden. Pünktlich um 16 Uhr war die Kirche in Falkenstein mit Zuschauern gefüllt und die 17 Kinder in ihren Kostümen bereit für die Aufführung. Wie hängt das mit dem Christkind und dem Weihnachtsmann eigentlich zusammen? Diese Frage brachten die Krippenspieler den Besuchern mit der Weihnachtsgeschichte näher. Ein herzliches Dankeschön an alle, die bei den Proben geholfen und dazu beigetragen haben, dass ein gelungenes Krippenspiel auf die Beine gestellt werden konnte.
Text: Luisa Kapitän

Foto: Jochen Dinter

Krippenandacht 2022 in Auerbach

Im diesjährigen Krippenspiel, unter der Leitung von Claudia Hirth , haben uns die Kinder aus unserer Gemeinde wieder mit einer neuen Geschichte die Botschaft der Weihnacht nahe gebracht: Uns ist der Retter geboren – das sollen wir nicht aus dem Blick verlieren, wenn wir uns um die „Alltäglichkeiten“ der Weihnachtsvorbereitung kümmern. Mit viel Engagement waren die zum Teil noch sehr jungen Krippenspieler und Krippenspielerinnen am Werk. Dank der Unterstützung durch die Eltern mit musikalischer Begleitung oder auch als Ersatz für erkrankte Darsteller, wurde es wieder eine gelungene Krippenandacht. In der gut besuchten Kirche stimmte Barbara Ludewig Gemeinde und Gäste zu Beginn mit der Erzählung aus dem Lukas-Evangelium zur Geburt Jesu ein und stellte zum Abschluß der Andacht alle Versammelten unter den Segen Gottes.
Danke Allen, die an Vorbereitung und Durchführung dieser Krippenandacht beteiligt waren.

Text und Bild: R. Stoppok

Gottfried Zawadzki in Falkenstein gewürdigt

Falkenstein. Im Gottesdienst zum 4. Advent in Falkenstein hat Pfarrer Ralph Kochinka das Werk und Andenken des Kamenzer Künstlers Gottfried Zawadzki (1922-2016) gewürdigt. ,
Weitere Informationen zum Künstler sind in dem Text von Jens Hauser enthalten.
Zawadzki hatte im Jahre 1960 die Kirche der Gemeinde „Heilige Familie“ in Falkenstein/Vogtland künstlerisch ausgestaltet.  In diesem Jahr wäre er 100 Jahre alt geworden. Die Römisch-Katholische Gemeinde „Heilige Familie“ in Falkenstein/Vogtland nimmt das Jubiläum zum Anlass, das Werk und Andenken des Künstlers zu würdigen.
Im Jahr 1960 beschloss die Falkensteiner Gemeinde ihren Kirchenraum zu erweitern. Da die staatlichen Stellen eine Baugenehmigung verweigerten, wurde letztlich schwarz gebaut. Nach Fertigstellung der Erweiterung übernahm der Kamenzer Künstler Gottfried Zawadzki die künstlerische Ausgestaltung. Bei der Sanierung des Kirchenraumes im Jahr 1994 mussten zwar einige Veränderungen am Gesamtbild vorgenommen werden. Dennoch blieben der Charakter und die Gestaltungs-Konzeption Zawadskis erhalten, etwa der Kreuzweg, den der Künstler im Jahr 2014 für die Falkensteiner Gemeinde neu gedruckt hatte, die Bleiglasfenster sowie das Ensemble bestehend aus Tabernakel, Ewiges Licht, Kreuz und Taufbecken.
Gottfried Zawadzki schuf etwa 450 Bleiglas-, Wand- und Betonglasbilder für Kirchengebäude im In- und Ausland. Mehrfach wurde er dafür ausgezeichnet. So erhielt er u.a. 1987 die Barlachmedaille, 1993 den Oberlausitzer Kunstpreis und 2003 das Verdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland. Der Falkensteiner Gemeinde ist ihr Kirchenraum ans Herz gewachsen; er besticht durch Einfachheit und Klarheit und ermöglicht so die Konzentration auf das Wesentliche im Glauben.
Text: J. Hauser

Gottfried Zawadzki wurde am 15. August 1922 in Kamenz geboren und ist am 06. März 2016 ebenda verstorben. 1970 übernahm er die künstlerische Gestaltung der Fensterbilder in der Klingenthaler Katholischen Kirche „Maria Rosenkranzkönigin“ – eine weitere Spur seines Lebens, die der Künstler uns hinterlassen hat*.
*Anmerkung der Redaktion

Bilder: J. Hauser, W. Blechschmidt, R. Stoppok

Nikolausfeier der Ministranten und Kinder in Falkenstein

Nach zwei Jahren Pause, gab es wieder eine Nikolausfeier für Ministranten und Kinder. Am Freitag, den 09.12.2022 trafen sich 28 Ministranten und Kinder im Gemeindehaus der Heiligen Familie Falkenstein. Nach einem gemütlichen Kaffee trinken und gemeinsamen Singen, kam der Nikolaus. Er erzählte ihnen eine Geschichte aus seinem Leben. Im Anschluss bekam jeder ein Geschenk ( wurde vorher von den Eltern abgegeben). Wer wollte hat ein Gedicht aufgesagt oder hat etwas gesungen.
Text: Anke Feige Foto: Ralph Kochinka

Gemeindeadvent für Jung und Alt in Auerbach

Am Sonntag, dem zweiten Advent, war die Gemeinde im Anschluß an die Heilige Messe eingeladen, nach einem gemeinsamen Mittag, den Nachmittag bei Spiel, Bastelei, Kaffee und Gebäck zu verbringen. Im immer noch kalten Pfarrsaal, war Improvisationsvermögen gefragt, um das Mittagessen warm auf den Teller zu bekommen. Glühwein und andere Heißgetränke standen hoch im Kurs. Danach wurde gebastelt und gespielt mit Groß und Klein. Zum Ende des Nachmittags gab es einen musikalischen Abschluß mit der Geschichte von „Vater Martin“ nach Leo Tolstoi. In Bildern, durch den Erzähler und vor allem mit den Liedern und der Musik wurden die Zuhörer in ihren Bann gezogen.
Wir danken herzlichst Allen, die für diesen Tag fleißig geübt, ihn vorbereitet haben sowie den Helferinnen und Helfern, die an diesem Tag tatkräfig mit zugegriffen haben.

Text und Bilder: R. Stoppok

Senioren-Nikolaus-Feier in Falkenstein

Nach zwei Jahren konnte die Senioren-Advents-und-Nikolausfeier endlich wieder stattfinden. Start war mit einem Gottesdienst in der gut gefüllten Kirche. Anschließend ging es im liebevoll geschmückten Gemeindesaal weiter mit dem Kaffeetrinken. Die Kinder vom Kinderkreis gestalten mit Liedern Gedichten und Texten ein Programm für die Senioren. Selbst der Heilige Nikolaus ließ es sich nicht nehmen, Jung und Alt zu erfreuen. Zum Abschluss verteilten die Kinder Selbstgebasteltes. Es war ein schöner Nachmittag mit viel Raum zum Gespräch. Ein herzliches Danke allen, die zum Gelingen beigetragen haben.
Bild und Text: B. Ludewig

Vorstellung der Erstkommunionkinder der Pfarrei St.-Christophorus

Am Sonntag den 27.11.22 fand in den Teilgemeinden der Pfarrei Sankt Christophorus die
Vorstellung der Erstkommunionkinder statt.
Die Pfarrei freut sich über 13 Erstkommunionkinder. Sieben Kinder aus der Gemeinde „Heilige Familie“ Falkenstein, vier aus der Gemeinde „Zum Heiligen Kreuz“ Auerbach und zwei aus der Gemeinde „Sankt Marien“ Reichenbach werden im Mai 2023 das Sakrament der Heiligen Erstkommunion empfangen. Pfarrer Ralph Kochinka bat am Ende des Gottesdienst die Kinder in den Altarraum. Dort stellten sich die Kinder mit Namen und
Wohnort vor.
Der Adventsgottesdienst wurde feierlich von den Kindern des Kinderkreis und der
Band der Gemeinde „Heilige Familie“ gestaltet. Wir wünschen allen Erstkommunionkinder ein gute und gesegnete Vorbereitungszeit und schließen sie in unser Gebet ein.
Text: S. Opitz Bild: J. Hauser

Viel Glück und viel Segen unserer Gemeindereferentin zum 60. Geburtstag

Nach dem letzten Konzert aus der Reihe des Auerbacher Orgelherbstes versammelten sich Mitglieder aus allen Gemeindeteilen im Pfarrsaal, um aus gegebenem Anlaß unserer Gemeindereferentin Barabra Ludewig Glück und Segen zum Geburtstag zu wünschen und Danke zu Sagen, für ihre unermüdliche Arbeit in der Pfarrei. Barbara Ludewig hatte zu einem kleinen Umtrunk auf ihren 60. Geburtstag eingeladen und viele waren dieser Einladung gern gefolgt.

Bild und Text: R. Stoppok

3. Teil des Auerbacher Orgelherbstes

Zum dritten und damit letzten Teil des Auerbacher Orgelherbstes erwärmte Kirchenmusikdirektor Ulrich Meier, von der evangelischen Auerbacher Gemeinde, die Herzen der zahlreichen Zuhörer. Trotz winterlicher Temperaturen in unserer Kirche, die infolge des Pfarrhausumbaus bis dato noch ohne Heizung auskommen mußte, fanden viele Gäste den Weg in unsere Pfarrkirche. Zum Abschluß des Kirchenjahres spannte KMD Ulrich Meier den musikalischen Bogen angefangen bei Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy, über die Komponisten Sigfrid Karg-Elert und Max Reger bis in die Gegenwart zu einer Komposition von Rainer Hasky, der in Auerbach zuhause ist. Zwei Werke bekannter französischer Organisten – Léon Boellmanns Suite Gothique und Gaston Beliers Toccata d-moll – rundeten das letzte Orgelkonzert in dieser Reihe ab. Mit großem Beifall bedanken sich die Zuhörer bei Ulrich Meier.
Den Applaus zum Anlaß nehmend, sprach sich Pfarrer Ralph Kochinka für eine Fortsetzung des Orgelherbstes auch im kommenden Jahr aus.

Text und Bilder: R. Stoppok

Kreativtag in Reichenbach am 19.11.22

Im großen Saal in Reichenbach roch es am vergangenen Samstag nach Plätzchen, Tannenzweigen und Farbe. Grund dafür war der Kreativtag, an dem etwa 30 Erwachsene und Kinder mit Freude dabei waren. In der einen Ecke wurden Adventskränze für die Kirchen gebunden, in einer Anderen leckere Plätzchen ausgestochen und verziert. Ebenso gab es Gelegenheit, Seidentücher, Glitzerkugeln und Wichtelmännlein zu gestalten. Man konnte Baumscheiben adventlich verzieren und den eigenen Adventskranz für zuhause binden. Es hat sehr viel Freude gemacht und das Miteinander von Jung und Älteren gefördert. So manches Plätzchen wanderte vor oder nach dem Backen schon mal in einen Kindermund. Ein herzliches Dankeschön an alle, die Zweige gespendet, antransportiert, den Saal vorbereitet, Teig geknetet, für das kulinarische Wohl gesorgt und Bastelangebote vorbereitet haben. Dank auch den Frauen, die mit viel Kompetenz und Liebe die Anfänger beim Kranzbinden angeleitet haben. Es war ein gelungener Tag, der bei einem kleinen Imbiss ausklang fand. – Nächstes Jahr wieder!

Text: B. Ludewig, Bilder: D. Kolodziej

Informationsveranstaltung zum Liegenschaftskonzept

Für Samstag, den 12.11.22, hatte der Pfarreirat und der Kirchenvorstand zu einer Informationsveranstaltung zum aktuellen Zwischenstand des Immobilien- und Liegenschaftskonzeptes unserer Pfarrei eingeladen. Vor dem Hintergrund schwindender Katholikenzahlen und knapper werdender Ressourcen, gilt es zu überlegen, wie wir heute und für zukünftige Generationen Sorge tragen, Gottesdienststandorte zu erhalten, so daß sie der Gemeindearbeit nützen und ihr nicht zur Last fallen.
Zirka 25 Interessierte nutzten die Gelegenheit zu Austausch und Diskussion an diesem Vormittag. Außerdem konnte bei dieser Gelegenheit Frau Inger Lietz begrüßt werden, die als Prozeßbegleiterin aus dem Ordinariat, diese Veranstaltung moderierte. Frau Lietz löst in dieser Funktion Herrn Steffen Hollmann ab, der bis dato unser Prozeßbegleiter in Dresden war und nun mit neuen Aufgaben betraut wurde.

Text und Bild: R. Stoppok

Weißwurstfrühschoppen in Falkenstein

Zum wiederholten male hat Markus Belke einen Weißwurstfrühschoppen für die Falkensteiner Gemeinde organisiert. Etwa 50 Gemeindemitglieder sind der Einladung gefolgt. Es war sehr schön wieder einmal in so großer Zahl zusammen zukommen.
Herzlichen Danke allen Helfern

Text: J. Hauser; Bilder: R. Kochinka

Blüten für die Insekten und Beeren für uns

Ungefähr ein Dutzend Mädchen und Jungs des Kinderkreises pflanzte am ersten Freitag im
November 15 Blüten- und Beerensträucher im Pfarrgarten in Falkenstein. Als kleiner Beitrag im Rahmen unserer „Allianz für die Schöpfung“ gedacht, sollen die hoffentlich gut gedeihenden Rosen, Zier- und Johannisbeeren, Aronia-, Stachel-, Blau- und Jochelbeeren und andere fruchttragende Kleingehölze während ihrer Blüte auch den Insekten der Umgebung Nahrung bieten. In der Nähe zum Insektenhotel, welches während der letzten RKW errichtet wurde, ersetzt die bunte Sträucherreihe nun eine im vergangenen Jahr gerodete Thujenhecke, welche dem Nachbarsgarten allzu viel Licht genommen hatte. Die Kinder erlernten die einzelnen Schritte der Pflanzung nach einer kurzen Einführung durch die Ortskirchenräte Jens Hauser und Thomas Findeis, die dankenswerterweise auch die Pflanzlöcher in dem harten Boden vorbereitet hatten.
Die Gehölze wurden teils direkt von Gemeindemitgliedern zur Verfügung gestellt, teils von
zweckgebundenen Spenden gekauft. Dafür herzlichen Dank. Der Rest der Spenden wird noch einem anderen nachhaltigen Projekt zukommen, über welches wir berichten werden.

Text: J. Hauser, Bilder: T. Findeis

Auerbacher Orgelherbst -2. Teil der Konzertreihe

Auch zum zweiten Konzert an unserer 100jährigen Orgel versammelten sich wieder Musikliebhaber.
Regionalkantor Andre Klatte hatte sich vor allem Musik der Romantik herausgesucht, um die Möglichkeiten unserer Orgel mit all ihren Facetten darzubieten. Dabei erklangen Choraladaptionen, Liedinterpretationen und Musikwerke explizit von Bläsermusik auf Orgelkomposition umgeschrieben. Die Bandbreite der Werke war nicht nur auf Deutschland begrenzt, auch französische Komponisten  wurden gespielt.
Bezugnehmend auf den Marienmonat Oktober hörten wir außerdem 2 eher unbekannte Ave Maria. Nach kräftigem Applaus spielte Hr. Klatte noch eine Zugabe, die unserer Orgel einmal mehr  umfassende Töne laut und leise entlockte.
Ein kleines Dankeschön der Gemeinde und das eine oder andere Glas Wein beim spontanen Weinfest ließen den Abend ausklingen.
Herzlichen Dank allen Zuhörern, Mitwirkenden und Spendern!!

Das dritte und für diesen Orgelherbst letzte Konzert mit Ulrich Meier findet dann am 20.11.22 statt- bitte vormerken und weitersagen!


Text: D. Stoppok; Bilder: R. Stoppok

Jugendfahrt in die Ammergauer Alpen

Ein weiteres Mal verbrachte die Jugend der Auerbacher St. Christophorus Gemeinde eine Woche in Bayern.
Dieses Jahr führte die Reise in die Nähe der Zugspitze. Am Sonntag dem 16. Oktober 2022 reiste die Gruppe, bestehend aus sechs Jugendlichen und Pfarrer Kochinka, in der urigen Lichtenbachhütte an. Als erstes wurden die Betten bezogen und der Ofen angeheizt. Ein guter Start in die Woche war gelungen und nach gemütlichem Beisammensein. mit vielen Runden verschiedener Spiele, wurde das Bett aufgesucht. Denn am Montag führte der Weg direkt zum höchsten Gipfel der Woche. Manche bestiegen ihn schneller als andere, das Ziel, der Teufelsstättkopf, war jedoch für alle lohnenswert. Eine grandiose Aussicht wurde uns geboten und am Gipfelkreuz angekommen, legten wir eine kleine Pause inklusive Mittagessen ein. Nach Belohnung des Aufstieges durch ein Getränk in einer Berghütte mit Live-Musik, begann auch schon der Rückweg. Unser erster Abstieg, auf welchem Bergziegen gesichtet wurden, fiel leichter und nach einem Einkauf wurde auch schon zu Abend gegessen. Der erste Tag war vorbei und am Dienstag folgte gleich ein weiterer Aufstieg. Das neue Ziel war der Laber. Durch schöne Herbstwälder, vorbei an kleinen Bächen, führte unser Weg steil hinauf. Am Gipfel angekommen wurde nach einer kleinen Rast auch schon der  Rückweg eingeschlagen, denn am Nachmittag stand noch ein Treffen mit dem Abt des Klosters Ettal an. Eine Führung durch dieses, brachte viele interessante Einsichten in das Leben eines Benediktiners. Am Abend galt es eine Einladung wahrzunehmen, an einer Vesper der Mönche teilzunehmen. Nach diesem erlebnisreichen Tag, zurück angekommen in der Lichtenbachhütte, stärkten wir uns und alle waren müde. Der nächste Tag kam, geweckt von Pfarrer Kochinkas Gitarrenliedern. Wie jeden Morgen, saßen alle am Frühstückstisch. Eine halbe Stunde länger konnte geschlafen werden, denn am Mittwoch war der Weg kürzer als an den Tagen zuvor. Fünf Minuten Fußweg nur, zum Schloss Linderhof, in welchem die Gruppe an einer Führung teilnahm. Anschließend wurde der große Schlosspark erkundet. An diesem Abend blieb noch viel Zeit und so konnte die Tischtennisplatte auf dem Gelände der Hütte getestet werden. Am nächsten Tag ging es wieder früh raus, denn der letzte Gipfel der Woche war das Ziel, der Brunnenkopf. Angekommen auf der Spitze, trug sich die Gruppe in das Gipfelbuch ein und nach einem nahrhaften Mittag auf dem Berg, suchten wir einen Ort für eine Bergmesse. Auf einer leichten Anhöhe mit weiter Aussicht, feierte Pfarrer Kochinka, unter strahlendem Sonnenschein, die Eucharistie mit uns. Das Brot war gesegnet, der Wein war geweiht und der letzte Abstieg der Woche folgte. Auf angenehmen Serpentinen ging es den Berg hinunter und anschließend, anlässlich des letzten Abends, suchten wir ein bayrisches Gasthaus auf. In der Hütte angekommen, eine letzte Abendrunde, und schon war die Woche fast vorbei. Der Freitagmorgen kam. Der Tag startete, wie jeden Morgen mit einem Morgengebet und anschließendem Frühstück. Daraufhin machte sich die Gruppe daran, die Hütte zu reinigen. Alles war sauber, der Bonibus wurde gestartet und die vier bis fünf stündige Rückfahrt begann.
Eine wundervolle Woche mit gutem Wetter und toller Gemeinschaft ist vorbei, aber die Jugendlichen freuen sich schon auf das kommende Jahr und laden herzlich zu der nächsten Fahrt ein.
Text: Lucia Wilczek; Fotos: Ralph Kochinka

4. Generationsübergreifendes Pfarrei-Wochenende in Schneeberg – 07.10.2022 bis 09.10.2022

Unter dem Thema „Frieden – wie denn?“ trafen sich am zweiten Oktober-Wochenende fast 30 Gemeindemitglieder der Pfarrei St. Christophorus Auerbach im ungefähren Alter von „7 bis 70“, um sich gemeinsam und mit viel Spaß mit der Problematik Friedenserhaltung zu beschäftigen. Leider bekam dieses Thema vor allem seit dem 24.02.2022 besondere Aktualität.
Nach erfolgter und negativer Corona-Testung konnten wir am Freitagabend unsere Zimmer im Huthaus des CVJM e. V. in Schneeberg-Neustädtel beziehen. Wir erfuhren von Pfarrer Kochinka von der historischen Bedeutung der Huthäuser für die Bergbrüder, die ihre Werkzeuge dort lagerten und vor jeder Untertage-Schicht auch in diesen Räumen zusammen beteten. Nach unserem leckeren Abendessen lernten wir beim anschließenden Glaubens-Impuls unsere beiden bayerischen Comboni-Laienmissionare Willi und Christoph kennen, die uns an allen drei Tagen bei der thematischen Erarbeitung unterstützten. Sie berichteten uns auch von der Arbeit der Missionare, die dem Gründer der Kongregation Daniel Comboni (1831 bis 1881) nachgehen und heute z. B. in Standorten in Nürnberg, Bamberg und Ellwangen missionarisch tätig sind. Noch am Abend setzen wir uns mit Symbolen und Persönlichkeiten, die den Begriff Frieden verkörpern, in einer Gesprächsrunde auseinander. Wir dachten auch spielerisch über soziale Besitzstände nach und kämpften und handelten um Cent, Buntstifte und Bänder am runden Tisch mit dem Ergebnis, auch ohne Besitztümer glücklich sein zu können.
Nach dem Frühstück am Samstagmorgen setzten wir die thematische Arbeit, diesmal auch sehr kämpferisch mit dem „Jäger und Elefanten-Spiel“, das unentschieden ausging, mit viel Engagement fort. Zum Mittagessen gab es Spirelli und Wurstgulasch; in Bayern als Kultmahlzeit völlig unbekannt. Bei tollem Wetter wanderten wir nachmittags zusammen den Bergbaulehrpfad entlang bis zur Fundgrube Daniel, wo ein tolles Kaffee- und Kuchen-Picknick mit Ausblick auf die schöne Landschaft des Erzgebirges auf uns wartete. Herzlichen Dank hiermit auch den begnadeten Bäcker*innen. Den weiteren Nachmittag nutzten viele zur Besichtigung der St. Wolfgang-Kirche in Schneeberg und lauschten dem dort zufällig stattfindenden Orgelkonzert (wie für uns bestellt). Den Abend ließen wir mit einer lustigen Lückentextgeschichte der Autorinnen Claudia und Dagmar, dem Spiel mit „Toaster, Waschmaschine, James Bond, dem Känguru, …“, einem Spiel zur Evolutionsgeschichte, einem Blumen-Quiz vor allem für die Kinder und mit viel Gemütlichkeit im Couch-Zimmer ausklingen. Die Kinder spielten unaufhörlich Tischtennis a la China, bis sie teilweise freiwillig ins Bett gingen.
Der Sonntagmorgen gehörte der Vorbereitung des Gottesdienstes. Dazu wurde der Gruppenraum für die Heilige Messe mit einem Altar ausgestaltet. Es gab ein Predigtgespräch, interessante Fürbittengestaltungen, Dankverse und vieles mehr. Wir nutzten den Gottesdienst auch dafür, uns mit einem kleinen Geschenk bei Willi und Christoph für ihre einfallsreiche und unkomplizierte Unterstützung bei der thematischen Arbeit zu bedanken. Die Arbeitsmaterialien, Plakate und Spiele waren wirklich genial!     Besonders dankbar waren wir für die musikalische Ausgestaltung der Messe durch unsere Instrumentalisten Dagmar, Jakob und Jonas. An allen drei Tagen konnten wir mit ihnen tolle, neue und beliebte Lieder aus dem Gesangbuch „Liederwald“ lernen und singen. Sie begleiteten uns dabei professionell mit Gitarren und Cajon.
Ein herzlicher Dank geht an unsere Gemeindereferentin Barbara Ludewig für die Mitgestaltung und Organisation. Sie brauchte am gesamten Wochenende zur Bespaßung der Kinder unendlich viel Elan und Ideen.  Der Spielplatz dort wird sie alle wohl sehr vermissen… Ein ganz großes „Vergelt`s Gott“ möchten wir Herrn Pfarrer Kochinka für diese schönen drei Tage sagen, die uns allen noch lange im Gedächtnis bleiben werden.
Einen Dank an himmlischer Stelle für die goldene Oktobersonne und überhaupt Danke an alle, die sich mit ihren Fähigkeiten und Talenten für das Gelingen des Wochenendes eingebracht haben.

Ein unvergessliches Ereignis für das Gemeindeleben mit viel Freude und Eindrücken liegt hinter uns.  Wir wünschen uns auch für nächstes Jahr eine ähnliche Möglichkeit der Begegnung unserer Gemeindemitglieder mit hoffentlich noch mehr Teilnehmern, um vor allem zusammen zu wachsen.
Viola Berndt

Bilder: R. Stoppok

Auftakt zum Auerbacher Orgelherbst

Nach erfolgreicher Sanierung der spätromantischen Orgel in der Auerbacher Pfarrkirche wurde diese dem Publikum in der Auftaktveranstaltung von KDM Michael Formella in ihrer klanglichen Vielfalt zu Gehör gebracht. Bei Improvisationen und Musikstücken von Komponisten wie Christian Heinrich Rink, Max Reger, Louis Lefébure-Wély sowie Ausflügen zu einem italienischen Meister des Frühbarocks lauschten die Zuhörer gebannt dem Ergebnis der Restauration von Orgelbauer Ekkehart Gross. Extra zum Aufakt des Orgelherbstes angereist, erläuterte Herr Gross aus seiner Sicht noch einmal die Alleinstellungsmerkmale dieses Instrumentes im Raum Sachsen. In Zeiten der Wirtschaftskrise 1922 von der Plattlinger Orgelbaufirma Weise geschaffene Orgel, trägt diese noch spätromantische Züge, obwohl sich zu dieser Zeit die Orgelbewegung schon wieder den barocken Klängen zugewandt hat. Mit 17 Registern und einer pneumatischen Traktur ist Orgel in Gänze noch im Originalzustand erhalten geblieben.
Mit herzlichem Applaus bedanken sich die Zuhörer für die gelungene Restauration ebenso wie für die wunderbare Darbietung. Mit einem kleinen Präsent von der Gemeinde wurden Orgelbauer Ekkehart Gross und KDM Michael Formella verabschiedet.
Die nächsten beiden Termine des Orgelherbstes finden am 23.10.22 mit Regionalkantor Andre Klatte und am 20.11.22 mit KDM Ulrich Meier statt.

Bilder und Text: R. Stoppok